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 Bei offenem Regen

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Milan

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Sa Jan 12, 2013 2:45 am

Milan sah auf den brennenden Baum. Die schwarze sagte ihr sie solle graben. Die denkt doch nicht etwa das wir uns da durch die Erde schaufeln könnten!?" dachte sie und hob angeberisch den Kopf in einer Position die sagen sollte "ganz sicher nicht". doch auf der anderen Seite wollte Milan am ende auch nicht als die dastehen die von der schwarzen gerettet werden musste und deswegen drängelte sie sich an das Loch
der schwarzen und fing an die kalte, weiche Erde mit voller Wucht zur Seite zu buddeln.
Der Ast schien immer näher zu kommen.

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Tendai
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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Sa Jan 26, 2013 1:53 am

Offenbar zierte sich die Weiße. Tendai hatte schon eine ansehnliche Menge Erde zur Seite geschaufelt, als ihre Rivalin sich endlich neben sie schob und zu graben anfing. Kurz herrschte schweigen, nur das Keuchen der beiden hastig arbeitenden Wölfe und das Knistern des ausgehenden Feuers erklang. Und das stetige Tröpfeln des Regens. Das orangefarbene Licht, das dumpfe Grollen das Donners, die Schatten, die an den Höhlenwänden tanzten, die kurze Stille zwischen beiden Wölfinnen - all das hätte schön sein können, wenn sie sich nicht in Lebensgefahr befunden hätten. Tendai meinte bereits zu spüren, wie der Sauerstoff ausging. Graben!
Aber die Höhlenwand war dicker, als sie gedacht hatte. Und das Feuer brannte immer noch weiter, unbezwingbar.

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Milan

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Sa Feb 16, 2013 12:13 am

Verdammt dachte Milan und grabte was das zeug hält. Plötzlicvh hörte sie über sich ein lautes Knacken und die weiß-graue Wölfin wusste das es langsam bremslig wurde. Ein kleiner brennender Ast brach ab und flog auf Milan zu doch diese wich schnell aus und grabte weiter.


Ps. Sorry mit meinem jetzigen pc kann ich die wörter nicht dick oder so schreiben also anders gesagt nicht markiren, ab meinem nächsten post werd ich die wörter mit anführungszeichen schreiben die ich denke oder rede und so. Ich hoffe das ist ok.

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Tendai
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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Sa Feb 16, 2013 2:14 am

Erde klebte zwischen Tendais Zehen, an ihren Krallen, auf ihrer Nase, überall eben. Es juckte furchtbar, und ihr ganzer Pelz schien vor Hitze und – ja – Angst zu kribbeln. Aber das war im Moment das kleinste Problem. Der größte Teil des Feuers war zwar vom Regen gelöscht, aber einige Äste hatten sich von der verkohlten Baumleiche gelöst und waren in den Bau gefallen – und hier drin gab es keinen Regen, der den Brand löschen konnte. Die trockenen Blätter, die den Boden des Baus bedeckten, hatten fast sofort Feuer gefangen. Und jetzt stand der Boden in Flammen. Der ganze Boden. Es war eine seltsam unwirkliche Situation – die beiden Wölfinnen, die versuchten, sich aus der Höhle herauszugraben, während es draußen regnete und stürmte und drinnen das Licht des Feuers über die Höhlenwände tanzte. Tendai wusste nicht, was sie denken sollte. Was denkt man auch in so einer Situation wie dieser? Mechanisch streckte die schwarze Wölfin ihr schmerzendes Vorderbein vor, scharrte damit die Erde auf und zog es dann zurück, um mit der Nase die lose Erde wegzukratzen. Vor, zurück, vor, zurück...
Nach diesem Ganzen werde ich tüchtigen Muskelkater haben.
Vor, zurück...vor, zurück...
Wann...verdammt nochmal, wann sind wir endlich durch?
Vor, zurück, vor, zurück, immer schneller....
ENDLICH!
So etwas wie eine dünne, aber harte Schicht Erde gab unter dem Druck ihrer Pfoten nach und bröckelte. Fast sofort spürte Tendai Wasser an ihrer Pfote – nicht einfach feuchte Erde, nein, richtiges Wasser, das den Boden bedeckte und ihre nach draußen gestreckte Pfote im Nu durchnässte – und wusste, dass sie jetzt durch waren. Dieses Wasser war der Regen. Und der Schwall kalter, feuchter Luft, die in den stickigen und nach Rauch stinkenden Bau strömte, kam ebenfalls von draußen. Tendai roch die Fichten, die sich im Wind bogen, das Harz der Bäume, die Elektrizität der Blitze, den Regen und den unendlichen Himmel. Endlich. Endlich war sie frei. Ihr kam es vor, als sei sie nicht wenige Minuten, sondern ganze Tage hier festgesessen. Und Gewitter hin oder her – Tendai wollte nur noch raus hier. Sie nahm die Pfote von der winzigen Öffnung weg, zog den Kopf zurück und schnellte dann vorwärts, die Augen geschlossen, die Ohren zurückgelegt, damit keine Erde hineinkam. Sie benutzte ihre Schnauze als Keil, spürte, wie die Öffnung sich unter ihrem Angriff vergrößerte, und als sie groß genug für Tendais Kopf war, ließ Tendai von ihr ab und trat zurück. Das „Loch in die Freiheit“ war immer noch erschreckend klein, aber Tendai tat die Schnauze weh und wenn ihr Kopf durchpasste, würde der Rest des Körpers das auch tun. Sie und die Weiße würden sich beim Durchschlüpfen eben dünn machen müssen.
Sie wandte sich an die Weiße. “Also, was ist? Geh schon.“

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Milan

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Sa Feb 16, 2013 4:42 am

Milan atmete aus als sie endlich das kleine doch rettende Loch vernahm. Das was die schwarze zu ihr sagte ließ sie sich nicht zweimal sagen doch wollte sie sich genauso wenig rumkommandiren lassen. Die gerade eben noch da gewesene zusammenarbeit war mit dem Wind der freiheit auch schon wieder verflogen. "Jaja sag mir nicht was ich zu tun habe" meinte Milan doch ihr agressiver Ton von vorhin hatte sich etwas gedämpft. Milan musste sich nicht enorm dünn machen da sie an sich eine recht dünne Wölfin war. Trotzdem hielt sie kurz die luft an und schlüpfte durch das Loch. Mit ihren Hinterbeinen blieb sie kurz stecken doch mit einejm harten Ruck befand sich ihr Körper endlich wieder in der Freiheit. Prasselnder Regen prallte auf Milan hinunter doch dies war ihr in diesem Moment recht egal hauptsache sie war wieder frei.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   So Feb 17, 2013 12:56 am

Wie Tendai nicht anders erwartet hatte, hatte die Weiße etwas zu meckern. “Sag mir nicht, was ich zu tun habe...“ Verdammt, sie hatten es eilig! Etwas Überflüssigeres konnte man in einem Moment wie diesem kaum sagen. Tendai knurrte gereizt auf und verdrehte demonstrativ die Augen, aber irgendwie konnte sie sich nicht richtig über die Worte der Weißen aufregen. Mit dieser Wölfin hatte sie Stunden verbracht, gefangen in dieser Höhle, und obwohl sie offiziell immer noch Feinde waren, war da so etwas wie ein gegenseitiges Verständnis...so etwas wie Verständnis für die Dummheit der jeweils Anderen, sozusagen. Tendai hatte die Weiße graben gesehen, sie hatte gesehen, wie sie flink den Funken auswich, die vom Ast auf den Boden übersprangen, und sie hatte gesehen, wie die Weiße ihren schmalen Körper streckte und wie die Muskeln unter ihrem Pelz spielten, als die beiden Wölfinnen dem Kaninchen hinterherjagten. Trotz ihres alles in allem lächerlichen Verhaltens konnte Tendai die Weiße nicht hassen. Und sie meinte, auch aus der Stimme ihrer unfreiwilligen Baugefährtin so etwas wie weniger Wut herauszuhören. Aber es gab ja wohl wirklich wichtigere Dinge zu tun, als über „Hass-oder-nicht-Hass“ nachzudenken...Endlich, endlich bequemte sich die Weiße zu einer Bewegung, machte sich klein und zwängte sich durch das durch gemeinsame Arbeit entstandene Loch – erst verschwand ihr Kopf nach draußen, dann die Schultern, dann der Rest des Körpers. Tendai wartete geduldig, bis die Schwanzspitze der Weißen aus ihrer Sichtweite verstand, ehe sie sich selbst in Bewegung setzte. Der brennende Baum, der den Eingang der Höhle blockierte, war vergessen, genauso wie die kokelnden Blätter am Höhlenboden. Jetzt, wo sie ein „Tor zur Freiheit“ gefunden hatte, kam es Tendai vor, als wäre sie nie in Gefahr gewesen.
Sie ließ sich hastig auf den Höhlenboden fallen und kroch vorwärts, bis die Erde sie umfing. Dafür, dass das Graben der Öffnung so kurze Zeit gebraucht hatte, hatte es ziemlich viel Erde zum Bewegen gegeben, und es dauerte lange, bis Tendai der kalte Wind in die Schnurrhaare fuhr und ihr Regen ins Gesicht peitschte. Sie streckte die Schnauze vor, spürte die Regentropfen, die darauf landeten und daran herunterliefen, und dann schob sie sich weiter nach vorne und auch der Rest ihres Kopfes war draußen. Das Erste, das Tendai sah, war die Weiße. Sie war nur ein verschwommener, heller Schemen, der sich gegen die regenverhangene Dunkelheit des Waldes abhob. Aber eins war eindeutig: Sie stand da und wartete. Auf Tendai? Zwar hatte die schwarze Wölfin nicht erwartet, dass die Weiße sich einfach davonmachen würde, aber irgendwie wäre es logisch gewesen. Hastig stemmte Tendai die Hinterpfoten in die lose, von den „Grabungsarbeiten“ aufgeworfene Erde, bis sie Halt fand, und drückte sich dann mit aller Kraft ab. Sie versuchte, ein bisschen den Bauch einzuziehen, aber es ging auch so. Die nasse Erde schabte über ihren Rücken und ihre Flanken, als sie sich in einer einzigen flinken Bewegung durch das Loch wand. Gut, dass es regnet, sodass der Schlamm sofort abgewaschen wird, dachte Tendai noch, dann gab der Druck der Erde um ihre Flanken abrupt nach und sie schoss vorwärts, von ihrem eigenen Schwung getrieben, um auf etwas zu landen, dass sich entfernt wie Schlamm anfühlte. Der ganze Boden unter ihr schien zu schwimmen und sich aufzulösen und Tendai schaffte es gerade noch, den Kopf zu heben, bevor er im Matsch landete. Das Nächste, das sie spürte, war das Wasser. Überall Wasser. Es trommelte auf ihren Rücken, glitt durch ihren Pelz und umfing sie von allen Seiten. Im Nu war sie pitschnass.
Ich hab´s geschafft! Ich bin draußen!
Hastig rappelte sie sich auf, was gar nicht so einfach war, denn der Schlamm hatte sich an ihrem Fell festgesaugt und Tendai musste heftig zerren, um auf die Beine zu kommen. Die Unterseite ihres Bauches und ihre Beine trieften von hellbraunem Schlamm, aber sie war zuversichtlich, dass der Regen den Dreck abwaschen würde. Vorsichtig versuchte die schwarze Wölfin, eine Vorderpfote vom Boden zu lösen. Es ging nicht. Irgendwie schienen ihre Pfoten dem Boden sehr zu gefallen, denn er zog sie an, als habe er Saugnäpfe, und ließ sie nicht mehr los. Nur dadurch, dass sie ihr Gewicht auf die übrigen drei Pfoten verlagerte, konnte sie ihre Vorderpfote mit einem beherzten Ruck aus dem Schlamm befreien. Aber daraus ergab sich das Problem, dass ihre drei restlichen Pfoten sich nicht problemlos heben ließen und dass sie die eben befreite Pfote wieder in den Matsch setzen musste, um eine andere Pfote loszubekommen. Es war ein Teufelskreis. Ohne weiter auf die Weiße zu achten, setzte Tendai die Pfote weiter vorne in den Matsch, zog eine Andere heraus und machte so sehr langsame und sehr wackelige, mühselig ausbalancierte Schritte wie in Zeitlupe, auf den Rand der Lichtung zu, wo die Erde etwas fester sein musste.
“Vom Fegefeuer in die Sintflut“, knurrte sie in sich hinein.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   So Feb 17, 2013 3:01 am

Milan richtete ihren Körper auf. Mit zusammengekniffenen Augen versuchte sie sich eine Sichtbahn durch den dichten, nassen Regen zu bahnen. Auch die schwarze war nun aus der Höhle hinaus. Auf das Kommentar der Bator Wölfin welches Milan ürgendwie leicht amüsant fand meinte diese "wohl war!". Milan veruschte voran zu gehen und spätestens jetzt bemerkte sie schon das nächste Problem. Der Regen war so dicht man sah überhaupt nichts und der Matsch verwandelte sich in eine gefährliche Falle.

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