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 Bei offenem Regen

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Tendai
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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   So Dez 30, 2012 4:43 am

Ein Schatten fiel auf Tendai und das wenige Licht, das in die Höhle drang, war wie ausgelöscht. Tendai blickte nach oben und erkannte im Zwielicht gerade noch das weiße Fell ihrer Rivalin. Sie knurrte genervt. Hatte diese Angeberin sich etwas vor der Höhle auf den Boden gelegt? Was brachte ihr das? Davon wurde sie auch nicht trocken. Und Tendai fand die Aussicht, für den Rest des Gewitters auf einen weißen Wolfspo blicken zu müssen, nicht gerade toll. Wofür hielt sich die Weiße eigentlich - für Gott? "Entscheide dich", knurrte sie. Entweder du kommst rein oder du verschwindest." Und das meinte sie ernst.

Out: Sry, etwas wenig, hab Zeitdruck.

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Milan

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   So Dez 30, 2012 4:49 am

Milan musste heimlich kurz grinsen. So langsam wurde diese schwarze echt nervig.
Zufällig bin ich schon drinnen ich bin halt nicht soein Weiochei und verzieh mich in die hinterste Ecke der Höhle. Milan streckte sich kurz. Sie schaute auf den regen fein darauf bedacht de rschwarzen Wölfin des anderen Rudel ihren Po hinzuhalten. Sie würde sich sicherlich nichts von ihr sagen lassen selbst wenn sie Itachi
in Person wäre.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   So Dez 30, 2012 4:53 am

Nichts tat sich. Das hatte Tendai auch nicht erwartet. Ihr Blut floss heiß und ihr Herz hämmerte wütend - sie war auf jeden Fall bereit für eine Auseinandersetzung. Als die Weiße das mit dem Weichei sagte, reichte es Tendai. Mit einem geschmeidigen Satz war sie oben auf dem kurzen Vorsprung, der noch im Inneren der Höhle lag, und mit einem zweiten Satz erreichte sie die Weiße, rammte ihr die Pfoten mit Wucht in die Seite und packte die Schnauze der Weiße mit den Zähnen, ohne zuzubeißen: Ein Zeichen von Dominanz. "Was denn? Angst, mir in die Augen zu schauen?", spottete Tendai mit einem leisen, rauen Knurren. Der Regen lief ihr erneut in den Nacken, obwohl ihr Fell gerade erst angefangen hatte zu trocknen, aber sie machte sich nichts daraus.

Out: Sry, immer noch Zeitdruck^^

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   So Dez 30, 2012 5:08 am

Milan knurrte un wollte ihre Ruhe. Nimm meine Schnauze aus deinem Maul! keifte sie.
Sie riss ihre Schnauze aus dem Maul der schwarzen und rempelte diese stark an.
Sie hatte keine Lust darauf ihre Zähne an diesem schmutzigen Fell zu vergolden wie sie es sagen würde doch
sollte die schwarze es nicht übertreiben. Mit einem herablassendem Blick gab die weiße
zu verstehen das sie keineswegs Respekt vor ihr hatte. Milan hatte vor nimanden Respekt.
Da war es der Fähe volkommen egal wer Alpfa oder Omega war.
Viele im Itachi Rudel fragten sich warum sie immer mit allem und jedem unzufrieden war.
Doch letzendlich war sie dies einfach mit sich selbst.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Mo Dez 31, 2012 4:52 am

Tendai war auf Widerstand gefasst gewesen. Dennoch keimte erneut Wut in ihr auf, als die andere sie absichtlich anrempelte. "Oho, du bist dir wohl auch zu fein dafür, dir deine Zähne an meinem Pelz schmutzig zu machen? Mir soll es recht sein. Aber entweder verschwindest du jetzt, oder du kommst in die Höhle. Da, wo du jetzt bist, verstopfst du den Eingang."

Out: Sry!! Zeitdruck!! Ich editier ihn nachher noch, damit er länger wird!!

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Mo Dez 31, 2012 5:05 am

Milan schaute die Wölfin genervt ab. Ja genau! Ich bin mir zu toll dazu meine spitzen Beißerchen in dein verschmutzes Fell zu drücken, aber sei lieber froh darüber!". Milan hebte herablassend den Kopf.
Sie blieb noch eine Weile provokant sitzen wie sie sich ausmahlte wie der regen immer stärker wurde und bald
an den Höhleneingang ihr mitten ins Gesicht geschleudert kam und wie sich die schwarze daran amüsiren konnte. Abgesehen davon hatte sie wie schon erwähnt keine lust darauf ihre Beißer in das Fell der anderen zu tun. Also stand die dünne, weiße Träge auf und setze sich etwas weiter nach hinten mit der Kopfhaltung
jedoch immer darauf bedacht von dem Gedanken das die schwarze überlegen wäre abzubringen.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Mi Jan 02, 2013 3:18 am

Jeder andere Wolf hätte sich damit abgefunden, dass die Weiße sich nicht unterwerfen wollte und sich für den Mittelpunkt der Erde hielt. Jeder Andere, außer Bator vielleicht, hätte gelassen akzeptiert, dass diese junge Wölfin noch lernen musste, Leitwölfe zu respektieren, und hätte sich dann nicht weiter über sie Gedanken gemacht. Ihre Erziehung, dafür wurde ihr eigenes Rudel schon sorgen. Aber Tendai war nicht jeder andere. Und sie rauchte vor Wut. Diese freche Fremde hielt sich wohl für perfekt? Dachte wohl, es sei das Wichtigste auf der Erde, immer den Kopf oben zu halten und einen herablassenden Eindruck zu machen? Kschschscht, Tendai hätte fauchen können wie eine wütende Katze. Aber stattdessen versuchte sie so auszusehen, als machte es ihr absolut nichts aus, dass die Weiße sich derat frech benahm. Sie setzte eine zutiefst gelangweilte Miene auf, glättete ihr aufgestelltes Fell und verdrehte bei der unverschämten Bemerkung ihrer Rivalin mit überdeutlicher Bewegung die Augen, wobei sie sich fragte, wann diese endlich reinging und das Problem aus der Welt schaffte.
Endlich erhob sich die Weiße und ging demonstrativ langsam tiefer in die Höhle hinein, glitt den schmalen Vorsprung hinein in die Tiefe. Tendai blieb noch einen Moment länger draußen stehen und lauschte dem Gewitter. Sie war so damit beschäftigt gewesen, die Weiße in ihre Schranken zu weisen, dass sie gar nicht bemerkt hatte, wie heftig das Gewitter geworden war. Es regnete immer noch, obwohl seit Anfang des Gusses sicher Stunden vergangen waren. Tendai überlegte, dass sie, wenn sie die Pfoten in die vor Regen fast flüssige Erde setzte, vermutlich einsinken und steckenbleiben würde. Es war wie Treibsand. Der Regen plätscherte oder prasselte jetzt nicht mehr – er rauschte. Rauschte vom Himmel hinunter wie eine senkrechte Welle. In den tiefen Pfotenabdrücken, die Tendai und die Weiße auf ihrer Suche nach Deckung hinterlassen hatten, sammelte sich das Wasser als kleine Pfützen, die langsam über die Ufer traten. Kein Millimeter Erde war mehr trocken. Besorgt trat Tendai aus dem windgeschützten Platz dicht vor der Höhle, um zu den Bergen aufzuschauen, aber die wabernden dunklen Wolken verdeckten die Sicht. Ein Windstoß fuhr ihr in den Rücken und riss sie fast von den Beinen, sodass die schlanke schwarze Wölfin hastig zurückwich und sich beim Höhleneingang niederließ. Tendai fühlte sich gefangen – jetzt konnte sie nicht einmal mehr den Himmel sehen. Wie es ihrem Rudel wohl erging? Die Weiße war nur eine Betha, sie durfte so egoistisch sein, wie es ihr gefiel. Aber Tendai war Leitwölfin. Sie trug Verantwortung. Und wenn ihrem Rudel etwas zustieß, hätte sie es sich nicht verzeihen können, auch wenn sie zu keinem einzigen Mitglied der Anhänger Bators einen wirklich guten Draht hatte. Es war auf eine gewisse Weise immer noch ihr Rudel. Was, wenn der Fluss über die Ufer trat? Der Lagerplatz des Rudels lag direkt am Mondfluss. Wenn es eine Überschwemmung gab, hatten die Wölfe kaum eine Chance, sich zu retten. Namid war ein guter Betha und Stellvertreter, aber Tendai bezweifelte, dass seine hellseherischen Fähigkeiten es dazu bringen würden, eine Überflutung vorauszuahnen. Und sie konnte nichts machen, weil sie mit der unausstehlichsten Wölfin aller Zeiten in einer Höhle hocken und sich kabbeln musste. Verdammtes Schicksal.
Namid...der Gedanke an ihn bewegte irgendetwas in Tendais Kopf. Ihr Blick wanderte zu der Weißen hinüber, die immer noch einen ziemlich sauren Eindruck machte. Rochen die beiden nicht ähnlich? Okay – sie belegten beide den Rang des Bethas, und jeder Rang brachte ein bestimmtes Maß an Selbstbewusstsein mit, und dieses Selbstbewusstsein konnte man riechen und mit seiner Hilfe den Rang des Wolfes bestimmen. Aber was Tendai an den beiden roch, war nicht nur der gemeinsame Rang. Es war...es war...Ähnlichkeit eben. Keine Ahnung, was das so genau bedeutete. Mit einem schicksalsergebenen Stoßseufzer wandte Tendai sich ab, rollte sich so fest zusammen, dass sie kleiner aussah, als sie in Wirklichkeit war, schloss halb die Augen und wartete. Geduld – eine der größten Tugenden der Wölfe, die jeden guten Jäger auszeichnet. Aber auch wenn Tendai sich äußerlich völlig entspannt gab, spürte sie, dass genau diese Geduld ihr allmählich ausging. Mit einem gereizten Schwanzpeitschen drehte sie sich um, verließ den Wachtposten beim Höhleneingang und katapultierte sich mit einem geschmeidigen Sprung in die Tiefe der Höhle hinein. Ihre Pfoten raschelten leise auf den trockenen Blättern, als Tendai mithilfe des schwachen Dämmerlichts, das durch den Höhleneingang fiel, die Position der Weißen ortete und sich so weit von dieser entfernt niederlegte, wie es möglich war. Verdammt. Konnte ich nicht mit einem Wolf aus meinem eigenen Rudel hier sein?

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Mi Jan 02, 2013 3:27 am

Milan schaute nach draußen. Wer passte auf diesen Haufen Weicheier auf wenn sie nicht da war.
Milan streckjte sich nochmal kurz und schaute genervt zu der schwarzen. Sie dachte sich wohl gerade fast das selbe wie diese. Langsam wurde es ihr echt zu blöd. Warum musste gerade sie mit dieser komischen Wölfin
zusammen in einer Höhle hocken. Milan schaute zum Höhlenausgang. Es regnete in Strömen und
ein starkes Gewitter zog sich über den Himmel. Es war sehr stürmisch..... beinahe zu stürmisch!

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Mi Jan 02, 2013 4:41 am

Die Weiße warf Tendai zwar immer noch alle paar Sekunden zutiefst genervte Blicke zu, aber zumindest plapperte sie nicht mehr. Stille – ruhige, friedliche, angenehme Stille – breitete sich in der trockenen kleinen Höhle aus, die früher einmal einem Dachs oder einem Fuchs gehört haben musste, dem schwachen Raubtiergeruch nach zu schließen. Tendai entspannte sich allmählich. Der Sturm draußen war wirklich heftig, er brüllte und heulte wie ein wütender Bär, aber hier drinnen war das Schlimmste, das ihnen passieren konnte, eine Überflutung, die den Höhlenboden nass machte. Und selbst dann konnten sie sich immer noch schwimmend in Sicherheit bringen. Also erhob sich Tendai, streckte sich kurz und ließ sich dann wieder nieder, fest zusammengerollt, sodass sie wie eine kleine schwarze Fellkugel aussah und viel kleiner, als sie in Wirklichkeit war. Das war ein alter Wolfstrick, um die Körperwärme zu halten, die man massenweise verlor, wenn man sich lang ausstreckte. Und warm war es in der Höhle nicht gerade.
Aber Tendai konnte sich nicht entspannen, nicht wirklich. Das Bild der Weißen tauchte ständig vor ihrem inneren Auge auf, mit neckischem Lächeln auf den Lefzen und mit trotzig funkelnden Augen. Du hast mir nichts zu befehlen, sagten diese Augen. Wie konnte ein Wolf nur so selbstsüchtig sein? Tendai hob erneut den Kopf, sah nach, ob das Gewitter schon soweit nachgelassen hatte, dass sie diese gottverdammte Höhle endlich verlassen konnte, aber die Lage war unverändert. Also warten. Warten. Warten.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Mi Jan 02, 2013 4:46 am

Milan schaute kurz zu der schwarzen Wölfin. Sie hatte sich eingerollt.
Draußen sturmte und blitze es und so langsam bekam die weiße Wölfin
mit dem leichten grau auf dem Rücken langeweile. Mila und Langeweile, zwei Sachen die sich
nicht lange verstanden. Milan sah einen kleinen Stein vor ihren Pfoten liegen. Klar sie waren ja auch in einer
Höhle. Sie spe
ielte eine Weile mit dem Stein und stupste ihn dann so an das er leicht gegen das Fell der schwarzen
Wölfin schlug. natürlich war es nur ein kleiner Stein, aber milan hatte jetzt wenigstens eine beschäftigung
gefunden.. mit Steinen werfen! Nochmal machte sie das selbe und wieder fiel ein kleiner Stein auf die
schwarze. Milan dagegen schaute be jedem Wurf unschuldig weg so alshätte sie nichts gemacht.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Do Jan 03, 2013 6:04 am

Während sie so dalag, versuchte Tendai, ihre Gedanken von der Weißen wegzulenken, aber das war so gut wie unmöglich. Heiße Wut pulsierte in ihrem Inneren. Das Schicksal war wirklich unfair...konnte sie nicht zumindest mit einer netten und respektvollen Wölfin, sei es auch eine aus Itachis Rudel, in derselben Höhle liegen? Das wäre noch eher zum Aushalten. Wobei....der Gestank des Itachi-Rudels umhüllte Tendais Nase wie eine Wolke. Und andere Wölfe nervten sie IMMER, egal, was sie taten oder dachten. Am liebsten wäre ich alleine, dann würde mir niemand auf die Nerven gehen. Als hätte sie auf dieses Stichwort gewartet, regte sich die Weiße plötzlich. Tendai verdrehte die Augen, auch wenn die Wand der Höhle der oder die Einzige war, die das sah. Alleine dieses Geräusch machte sie schon verrückt....Klick-klick, klick-klick, wie Wolfskrallen, die über Stein laufen. Was machte die Weiße da? Sie machte sich doch sicher nicht ihre „schönen Krallen“ an einem Stein schmutzig?
Tendai beantwortete die Frage mit „Ja“, als etwas Kleines über den Höhlenboden rollte und sie in den Rücken traf. Wenn Tendai nicht schon lange gelauscht hätte und wüsste, dass das Ding von der Weißen kam, wäre sie tödlich erschrocken, aber so lag sie still da, tat so, als hätte sie nichts bemerkt, und rauchte innerlich vor Wut. Es war etwas sehr Kleines, und Tendais dichtes Fell schirmte sie ab, sodass sie den Aufprall fast nicht spürte, aber sie wusste, was das war: Ein Kiesel. Einer dieser kleinen, runden, endlos langweiligen, dummen Kiesel, die hinten in der Höhle lagen. Spielte die Weiße etwa mit ihnen? Wie kindisch. Wie todlangweilig. Aber irgendwie passte es zu der frechen Weißen, dass sie sich benahm wie ein neugeborener Welpe. Verächtlich kräuselte Tendai die Lefzen und begann zu überlegen, wie sie es der Weißen heimzahlen könnte, ohne zu beweisen, dass sie wütend war.
Nachdem mehrere weitere Steine gegen ihren Rücken geprallt waren, verlor Tendai die Geduld. Sie wartete, bis sie das Geräusch hörte, das ihr sagte, dass die Weiße wieder einen Stein losrollen ließ. Dann drehte Tendai sich blitzartig um, sodass sie dem heranrollenden Kieselstein entgegensah und der Weißen direkt in ihr demonstrativ unschuldiges, kindliches Wolfswelpengesicht. Tendais schräge gelbe Augen drückten tiefe Verachtung aus, als sie dem Kiesel nachsah, der an ihr vorbei in die Tiefen der Höhle davonkullerte. “Denk nicht, ich hätte das nicht gemerkt“, sagte sie leise. “Du bist ja noch viel dümmer, als ich dachte. Warum bist du hier?! Solltest du nicht in der Kinderstube sein und bei deiner Mami an den Zitzen saugen, Kleines? Wirklich, dass ein erwachsener Wolf sich derart welpenhaft aufführen kann....ich könnte mich totlachen.“ Während sie das sagte, schüttelte Tendai spöttisch den Kopf und ließ ihre sternengelben Augen neckisch aufblitzen. Ihre Stimme klang uninteressiert und zutiefst gelangweilt. Genau so, wie sie klingen sollte.
Pah! So ein Mäusehirn! Verscheucht meinen Hasen, fängt einen Streit an, verweigert mir den Respekt, will sich ihre „schönen Krallen“ nicht schmutzig machen und spielt mit Steinen wie ein neugeborener Wolfswelpe.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Do Jan 03, 2013 6:11 am

Milan sah die schwarze triumpfirend an. Was hier wirrft jemand mit Steinen? Duz? Weiß nicht wer wer?nuschelte sie vor sich hin und tat unschuldig doch ihre braunen Augen hatten einen fiesen Gesichtsausdruck
Genau das wollte sie erreichen. Ich bin von uns beiden nicht die jenige de wie ein kleiner Welpe
meinen schönen Fnag versaut hat mir ihren anfängerischen Jagdtechniken!

Die schwarze war in Milans Augen nur eine dumme, kleine Wölfin welche ihr ihr Abendessen versaut hatte.
Milan wusste ganz genau das das ihr Hase gewesen war und würde die schwarze sie noch länger dermaßen nerven würde sie langsam echt die Geduld verlieren.
Milan war stark, auf den ersten Blick sah man ihr dies nicht an doch war sie es.
Ach was reg ich mich auf war soll man schon von einem Bartor erwarten!? dachte sie sich spöttisch
und ihre Augen sprachen förmlich diese Worte.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Fr Jan 04, 2013 12:18 am

In dem Moment, in dem Tendai bemerkte, dass die Weiße sie mit Steinen bewarf, war ihre Wut wie verpufft. Nicht, weil sie die Aktion besonders lustig gefunden hätte, sondern weil sie davon zeugte, wie die Weiße wirklich war. Vorher hatte Tendai sie ja vielleicht noch halbwegs respektiert, weil sie Wölfe, die ihre eigene Meinung stur vertraten, eigentlich bewunderte und zu ihnen gehörte, egal, wie dumm sie sich aufführten. Aber jetzt, wo sie bemerkte, dass sich die Weiße aufführte wie ein gelangweilter Welpe...anfangs war Tendai ärgerlich gewesen, weil das respektlos war. Aber jetzt war sie nur noch gelangweilt, ja, sie hatte fast Mitleid mit dieser Wölfin, die nicht wusste, wie man sich als erwachsenes Rudelmitglied benahm, und die hoffte, dass sie sich ihrem Rudel gegenüber nie so kindisch verhalten hatte, wie diese Wölfin es jetzt tat. Es machte Tendai nichts mehr aus, was die Weiße von ihr dachte, denn wenn so jemand wie Die Weiße es dachte....dann musste es einfach falsch sein. Tendai war nur noch ungläubig, dass es tatsächlich Wölfe gab, die sich aufführten wie Welpen. Wölfe, die spielten wie Wolfskinder....das war kein gutes Wolfstum. Die Reaktion der Weißen traf Tendai dennoch unerwartet. Sie leugnet? Obwohl ich ihr zugesehen habe, wie sie den Stein mit der Pfote in meine Richtung geschnippt hat, obwohl ich es genau gesehen habe und sie weiß, dass ich es gesehen habe? Kurz verharrte die schwarze Leitwölfin ungläubig. Ein derart unlogisch handelnder Wolf war ihr noch nie untergekommen, von den Menschen mal abgesehen. Aber dann erinnerte sie sich an die eigene Welpenzeit zurück und meinte, die Beweggründe der Weißen zu begreifen.
Sie erinnerte sich daran, wie ihr Bruder, Khan, immer zu ihr gekommen war und sie geärgert hatte. Er hatte das immer gemacht, weil ihm langweilig war und weil ein Streit mit Tendai immer spannend war, auch wenn er wusste, dass seine Schwester dabei überhaupt keinen Spaß hatte. Aber genau das war ja das Tolle daran gewesen: Zuzusehen, wie Tendai sich ärgerte. Vermutlich hatte die Weiße sich gelangweilt, und ein Streit wäre da doch die perfekte Lösung, um ihre Rivalin zu ärgern und gleichzeitig etwas zu tun zu haben. Ja, die Weiße wollte streiten. Auch wenn sie sich dessen nicht bewusst war – sie wollte streiten. Aber Tendai würde dabei nicht mitmachen...
Mit einem Gähnen erhob sich Tendai, streckte sich und trottete dann mit entspannt hängender Rute an der Höhlenwand entlang, um nach draußen zu gucken. Wie das ging, wusste Tendai nicht, aber die Höhle war tatsächlich strohtrocken, obwohl es draußen schüttete. Der Himmel musste einen ganzen Ozean enthalten, wenn er sich so entleeren konnte. Auch der Wind war angeschwollen; er fuhr Tendai in das Fell und hätte sie fast mit sich gerissen, obwohl sie die Höhle noch nicht einmal verlassen hatte. Die Bäume bogen sich und knarrten gefährlich, als wollten sie gleich umfallen. Als kurz ein Blitz den Himmel und damit auch den alten Bau erhellte, suchte sich Tendai rasch ihren Weg zurück in den Bau und ließ sich nieder. Nein, an Weggehen war leider nicht zu denken. So schlimm sie es fand, sie musste bei dieser komischen Weißen in der Höhle bleiben, das Wetter ließ nichts Anderes zu. Mit einem gereizten Knurren, das mehr an den Sturm und an die Situation als an die Weiße gerichtet war und das so leise war, dass Tendai selbst es kaum hörte, ließ Tendai sich auf die weiche Schicht aus getrockneten Herbstblättern sinken. Und dann, weil sie einfach so war, wie sie war, und weil sie keine schnippische Bemerkung unerwidert lassen sollte, sagte Tendai in die entstandene Stille: “Ach, sei still, Kleines. Ich streite mich nicht mit Welpen.“ Fast hätte sie triumphierend gelächelt. Die Weiße hatte einen neuen Spitznamen: Kleines.

Out: Sry, Milan, ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, was Tendai denkt^^ wenn sie dir zu fies wird, sag bescheid, ich zügle sie dann etwas.
Und soll ich vielleicht unter meine Posts eine Zusammenfassung schreiben wie bei den richtigen RPG-Posts, wenn sie zu lang werden?

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Fr Jan 04, 2013 1:36 am

Milan dachte nicht sehr viel anders als die schwarze. Ich würde mir mal an meine eigene Schnauze fassen du jagst nähmlich wie ein Welpe naja jetzt brauch ich mich wenigstens nicht mehr über dei Dummheit der Bators ärgern bei soeinem Alpfa! Haha! meinte die weiß/graue Fähe provokant und agressiv. Die schwarzte übertrieb es langsam und da konnte Milan nun wirklich was zurück geben. Milan war bestimmt genauso alt wie die schwarze doch wusste das so dumme Wölfin dies natürlich nicht merlten. Zumindest war das ihre Ansicht.
Ach Kleine vielleicht sollte ich sie dann dumme Wölfin ohne Jagdkentniss nennen dachte sie sich und
aus ihrem Maul blitzen nun schwarfe Zähne auf. Momentan war es ihr egal wie dreckig das Fell war,
milan war immer schnell gereizt und agressiv.... zu schnell.
Viel zu schnell. Milans Geist veruschte sich zu beruhigen doch sie sepbst stand kurz davor der
Wölfin an die Kehle zu springen. Doch das würde wieder ein Beweis für viele sein das sie sich nicht
beherschen konnte und das wollte Milan doch beweisen. Eigentlich war Milan nicht der typische Welpen Wolf
und sie benahm sich auch nicht so doch diese Wölfin musste sie einfach mal mit den Steinen ärgern und würde
Milan jetzt ein großer Stein unter die Pfoten kommen würde sie nicht lange zögern.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Fr Jan 04, 2013 5:31 am

Die Antwort der Weißen interessierte Tendai nicht. Sie interessierte sich überhaupt nicht mehr für das, was in dieser Höhle passierte. Am besten versuche ich, an was Anderes zu denken und so zu tun, als wäre die Weiße gar nicht da... Mit einem tiefen Seufzer legte Tendai den Kopf auf die Pfoten. Sie hörte gar nicht mehr zu, was die "Kleine" sagte. Erst, als ein grollendes Knurren an Tendais Ohr drang, wurde sie wieder aufmerksam. Knurren - ein Alarmsignal, das die Instinkte des Wolfes zwingt, entsprechend zu reagieren, auch wenn der Wolf es gar nicht will. Reflexartig schoss Tendai in die Höhe und starrte in die wütend funkelnden braunen Augen der Weißen, die sich aufgerichtet hatte und Tendai mit gefletschten Zähnen anfunkelte wie ein Raubtier, das seine Beute in Stücke reißen will. Tendai machte das keine Angst. Sie war selber ein Raubtier.
Tendais Augen drückten wütende Verachtung aus, als sie langsam, fast gemächlich die Lefzen zurückzog. Erst ein, dann zwei tadellos weiße Eckzähne blitzten auf, schließlich auch der Rest des Gebisses. Tendai richtete sich auf und stellte sich der Weißen entgegen, mit dieser ruhigen Autorität, die Leitwölfe anwenden, um sich ihrem Rudel gegenüber nicht nur Respekt, sondern auch Vertrauen zu verschaffen, und die jedem guten Anführer in Fleisch und Blut übergeht. Mit einem tiefen, dunklen Knurren machte Tendai klar: Ich wil nicht kämpfen. Aber wenn DU unbedingt willst, bin ich bereit.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Fr Jan 04, 2013 6:06 am

Milan richtete sich auf und knurrte das es in der Höhle schallte. Nur weil die schwarze Alpfa war
hieß das noch lange nicht das Milan nur einen Funken Respekt vor ihr hatte.
Beruhige dich Milan leib ruhig du bist besser du kannst auch ruhig bleiben beweis es deinem Rudel! Milan
veruschte die Stimme in ihrem Kopf zu ignorieren nur das du bist besser veruschte sie zu behalten.
Milan würde sich niemals ergeben nie. Wenn es sein musste würde sie sogar nur wegen ihrem
Stolz bis zum Tod kämpfen obwohl Milan nicht wirklich glaubte das sie schwarze sie töten könnte.
So war die weiße Wölfin halt. Warum muss ich immer mit diesen dähmlichen, jagdunfähigen Wölfen
zusammenstoßen!?
dachte sie sich während ihre spitzen Eckzähne aufblitzen.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Sa Jan 05, 2013 1:05 am

Eigentlich wollte Tendai nicht kämpfen. Das Knurren der Weißen machte sie wütend, aber es war eine Wut, die Tendai kontrollieren konnte. Sie wandte sich nicht ab - das wäre Kapitulation gewesen - aber in ihrem funkelnden Blick lag etwas Ruhiges, Bestimmtes, fast Gelangweiltes. Die überhebliche Überlegenheit eines Leitwolfes, der sich etwas darauf einbildet, ein Leitwolf zu sein.
Aber die Weiße - die Weiße wollte kämpfen. Ein kleiner Kampf, das perfekte Mittel, um Langeweile zu vertreiben, nicht wahr? Egal, wie wenig sie so etwas gerade brauchen konnten. Und die Weiße würde erst Ruhe geben, wenn sie ihren Kampf bekommen hatte. Tendai spannte die Muskeln an und starrte auf die Weiße, mit einem so intensiven, konzentrierten Blick, dass jedes Beutetier sofort begriffen hätte: Dieser Wolf will mich angreifen! Aber die Weiße war kein Beutetier, und sie war es nicht gewohnt, so angestarrt zu werden. Sie machte sich keinen Reim darauf. Tendai spürte, wie wilde Leidenschaft - die Leidenschaft des Kampfes - durch ihre Adern jagte. Sie vergaß den Regen, sie vergaß das Gewitter, sie vergaß ihr Rudel, sie dachte nur noch an die Weiße. Ihre Instinkte waren es, die sie nun leiteten, und nicht ihre Vernunft. "Also gut!", knurrte Tendai leise. "Wie du willst, Kleines."
Dann sprang sie.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Sa Jan 05, 2013 1:13 am

Milan wich aus und stürzte sich auf die schwarze. Die Bator Wölfin war mit ihr zu weit gegangen.
Dieser übherebliche Blick... es war Milans Blick und keiner dürfte ihn anwenden.
Milan wusste das sie nicht Kämpfen dürfte. Sie würde nicht nur die Wette verlieren sie würde zeigen
das sie sich nicht beherschen konnte. Trotzdem rempelte Milan die schwarze hart an und drückte ihre Pfote
in den Bauch der Wölfin. Sie drückte ihre Krallen in das Fell der schwarzen. Soetwas ließ sich Milan nicht bieten. Die weiß/graue würde sich weder von einem Omega noch von einem Alpfa besiegen lassen. das wussten alle im Itachi Rudel. Schau mich nie wieder so an! Nie wieder! knurrte sie
und ein lauter Donner stieß hervor und kater Regen kam in die Höhle. Der Sturm ist schlimmer geworden
und Milan schaute zum Eingang. In der Höhle grollte es.

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Tendai
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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Sa Jan 05, 2013 1:35 am

Tendai hatte nicht erwartet, mit ihrem Sprung die Weiße zu erwischen. Jetzt sprang diese zur Seite – flink war sie, das musste man ihr lassen, auch wenn ihre Geschwindigkeit nicht reichte, um einen Hasen zu fangen – und Tendai schlitterte an ihr vorbei über den blätterbedeckten Boden. Noch während sie an der Weißen vorbeirutschte, drehte sie sich um, sodass ihr Kopf in Richtung der Weißen zeigte, bereit, einen möglichen Angriff abzuwehren. Wenn ein Wolf kämpfen will, brauchte er eine Antwort auf seine Drohgesten. Und der Sprung zur Seite war definitiv eine Antwort gewesen. Ja, die Weiße wollte kämpfen. Und Tendai spürte, dass sie es auch wollte. Seit sie sich getroffen hatten, hatte die Weiße sie nur geärgert, beleidigt und sich respektlos verhalten. Jetzt konnte Tendai ihr zeigen, wie unrecht sie damit gehabt hatte. Auch, wenn die Weiße dachte, Tendai könne schlecht jagen – von ihren Kampffähigkeiten würde selbst so ein Spötter wie die Weiße nicht schlecht denken können. Tendai war die beste Kämpferin ihres Rudels.
Jetzt stürzte die Weiße vor und rammte Tendai ihre weiß bepelzte Schulter gegen Tendais Schwarze. Fast wäre Tendai umgefallen, aber sie war auf so etwas gefasst gewesen. Statt sich gegen das Gewicht der Weißen zu stemmen, gab sie nach, fiel zu Boden, rollte mit einer geschmeidigen Bewegung ab und kam nur Sekunden, nachdem sie gefallen war, etwas weiter weg wieder auf die Pfoten. Aber schon sprang die Weiße nach. Dornenscharfe Krallen bohrten sich in Tendais Fell und streiften ihre Haut, auch wenn der dichte Pelz das Meiste abhielt. Mit einer mühelosen Bewegung, wie ein Fisch, der sich durch Algen windet, befreite Tendai sich aus dem Griff der Weißen, wirbelte zu ihr herum und schnappte nach ihrem Ohr. Sie erwischte es, hatte aber keine Zeit, richtig zuzubeißen, sodass sie nur die Haut ritzte. Es floss nicht einmal Blut. Mit einem unzufriedenen Knurren spuckte Tendai ein paar weiße Haare aus.
Als die Weiße sie einfach so ansprach, war Tendai erst überrascht. Welcher Wolf spricht schon während eines Kampfes? Aber es war keine Zeit, sich zu wundern, Tendai musste eine schlagfertige Antwort geben. Sie trat ein paar Schritte zurück, um nicht mehr Körper an Körper mit der ihr verhassten weißen Betha-Wölfin zu stehen, und kräuselte verächtlich die Lefzen. “Was denn? Verschmutzt mein Blick deine ´schönen Augen`? Bemerkenswert übrigens, Kleines, dass du dir deine schönen Krallen an mir schmutzig machst.“
Oh ja, sie wusste wohl, dass ein Kampf unvernünftig war. Aber manchmal brauchte man keine Vernunft, um zu wissen, dass das, was man tat, trotzdem das Richtige war.

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Milan

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Sa Jan 05, 2013 2:02 am

Ja! scheinst wohl doch nicht ganz so dumm zu sein wie ich dachte meinte Milan und hob herablassend den Kopf.
Sie schaute hoch zu ihrem Ohr. Es war nichts passiert daher sah sie nunw iede rnach draußen.
Es war stürmisch und regnerisch. Immer wieder wehte ein starker Wind
gegen ihr weiß/ graues Fell und sie knurrte.

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Tendai
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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Mo Jan 07, 2013 7:16 am

Die Worte der Weißen perlten an Tendai ab wie Regentropfen an einem Stechpalmenblatt. Dumm, und wenn schon. Was konnte ein dummer Wolf denn über die Dummheit der Anderen sagen? Nichts. Niemand hätte es ernst genommen. Und das, was die Weiße sagte, nahm Tendai definitiv nicht ernst. Sie war fest entschlossen, nichts von dem, was die Weiße sagte, ernst zu nehmen – um keinen Preis. Das würde vielleicht größere Kämpfe vermeiden.
Der Blick der Weißen, der eben noch auf Tendai geruht hatte, so lange, als sei er dort festgeklebt, wanderte jetzt nach oben, als wollte die Weiße prüfen, ob Tendais Biss ihrem Ohr etwas geschadet hatte. Dann wanderte er zur Seite – die Weiße schaute nach draußen in den Sturm. Unwillkürlich folgte Tendai ihrem Blick und wusste, dass der Kampf – es war kaum mehr gewesen als ein kurzes Duell – nun vorbei war. Wölfe, die einen Kampf erwarten, schauen nie weg. Nie! Ehrenkodex.
Die Weiße knurrte, als wollte sie den Sturm einschüchtern. Um Tendais Lefzen spielte kurz – sekundenlang nur – ein herablassendes Lächeln, dann wurde ihr Gesicht wieder ausdruckslos. Nein, sie wollte von sich aus sicher keinen Streit anfangen. “Ja“, antwortete sie also, denn Streit hin oder her – eine spöttische Bemerkung durfte Tendai nicht unerwidert lassen. “Ja, auch schon gemerkt. ICH bin sicher nicht die Dumme hier.“

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Di Jan 08, 2013 7:20 am

Milan schaute noch eine Weile in den Sturm. Beinahe als wären die letzen Worte der schwarzen an ihr abgeprallt. Plötzlich richtete sie ihren Kopf zu der scharzen und legte einen enorm herablassenden
Blick auf und hatte einen unbeeindruckten Blick aufgelegt. was dachte die schwarze? Das sie Milan unterkriegen könnte durch dumme Bemerkungen. Nein! Niemand konnnte sie unterkriegen. Milan hielt sich innerlich immer für das Beste. Zumindest wenn die gerade sauer oder zickig war. Ähm doch ich denke schon! meinte sie
und hebte ihren Kopf etwas. Milan w3ar sicherlich nicht dumm. Zumindest dachte sie so.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Mi Jan 09, 2013 5:40 am

Ärger durchzuckte Tendai wie ein Blitz. So? Dachte das die Weiße also? Hatte ihr noch nie jemand beigebracht, dass es niemanden interessierte, was sie dachte? Vermutlich nicht. Tendai trat ein paar Schritte zurück und schüttelte sich, mit einem angeekelten Gesichtsausdruck, als sei sie auf etwas Unappetitliches gestoßen. “Ach, du kannst denken? Das wusste ich ja gar nicht. Man lernt doch immer etwas Neues dazu, was?“ Aber dann ließ sie es gut sein – das Gespräch begann irgendwie, im Kreis zu laufen, und Tendai hatte ihre fantasievollsten Beleidigungen alle ausgeschöpft, weshalb ihr nicht viel mehr einfiel als die Worte “Dumm, dumm, dumm!“ Und so etwas konnte sie schlecht sagen. Also wandte sie sich ab, leckte sich mit betont ruhigen Bewegungen das zerzauste Brustfell und spitzte die Ohren in Richtung Eingang des Baus. Der Regen prasselte immer noch auf die Blätter, und der Donner dröhnte immer noch. Es hatte sich absolut nichts verändert. So ganz allmählich begann die Szenerie, auch Tendai zu langweilen.
Und dann, der Blitz. Es war keiner von den Blitzen, die nur den Himmel erhellten und die sehr weit weg waren – nein, dieser hier war anders. Es war, als würde der Himmel aufreißen und gleißend helles, weißes Licht auf die Erde schicken, das Tendai derart blendete, dass sie die Augen zuniff, und sie glaubte zu sehen, wie die Weiße dasselbe machte, aber das weiße Licht war zu stark, um Einzelheiten zu erkennen. Eine riesige Kralle schien Tendai zu Boden zu drücken und quer durch ihre Gedanken zu wischen, die plötzlich nicht mehr dazu fähig waren, sich zu einer vernünftigen Schlussfolgerung aneinanderzureihen. Gleißende Hitze überflutete Tendai und sie spürte kaum, wie ihre Beine unter ihr einknickten und sie hart auf die nackte Erde am Boden des Baus fiel, direkt neben die Weiße, während die Erde um sie herum erzitterte und Risse bekam, als sei dies ein Erdbeben und kein Sturm. Tendai rang nach Atem, aber es kam ihr vor, als sei die Luft um sie herum plötzlich leer und ohne jeglichen Sauerstoff.
Nein...nein...wer...was...?...
Das Ganze dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde lang. Dann verschwand der Gedankenwirrwarr in Tendais Kopf, der Druck auf ihrer Lunge und das elektrische Vibrieren der Luft verschwand. Nur die Hitze blieb und ein seltsames Knacken und Knistern wie von Flammen. Das Licht, das eben weiß gewesen war, war jetzt orange und flackerte. Aber es kam immer noch von draußen. Tendai hob den Kopf ein wenig und schaffte es endlich, klar zu denken. Ich lebe noch!, war ihr erster Gedanke. Dann: Irgendetwas in der Nähe wurde vom Blitz getroffen und hat Feuer gefangen... Der Bau selbst war es nicht, sonst wäre Tendai jetzt ein Grillwolf und die Weiße auch. Aber was dann? Tendai hob den Kopf höher, kroch mit eingeklemmter Rute zum Eingang des Baus, schlüpfte hinaus und sah sich zögernd um, bereit, jeden Moment wegzuschnellen wie eine Sprungfeder, sollte sich ihr irgendeine Gefahr offenbaren. Aber es geschah nichts. Und dann sah Tendai den Baum. Er stand am Rand der Lichtung, einige Meter entfernt von den Anderen, und das war ein großes Glück, denn er war in der Mitte umgeknickt und helle Flammen leckten um die rußige Rinde. Äste bogen sich knarrend und wanden sich, während sie verbrannten, ganz so, als hätten auch sie Schmerzen. Eine schwarze Rauchwolke stieg zum Himmel auf. Tendai hielt den Atem an, teils wegen des Gestanks und teils, weil sie es nicht glauben konnte. Ein brennender Baum? In diesem Regen? Das ist ein schlechter Scherz, oder?
Es war aber keiner. Der Baum brannte wirklich und wankte, als wollte er umfallen. Und Tendai konnte nur dastehen und das lodernde Inferno anstarren, unfähig, irgendetwas zu tun, um das Feuer zu stoppen. Zwar verhinderte der Regen, das sich das Feuer weiter ausbreitete, aber gegen einen Baum, der von Kopf bis Fuß in Flammen stand, konnte er nichts ausrichten. Eine Zeit lang geschah nichts, nur das Feuer verschlang nach und nach die Äste. Und dann, wie in Zeitlupe, neigte sich der Baum gefährlich in Tendais Richtung. Ein tiefes Knacken und Stöhnen drang aus dem Stamm, wie die Klage eines uralten Lebewesens, das wirklich bei lebendigem Leibe verbrannt wird. Ganz langsam, erst in kleinen Rucken, dann in einer fließenden Bewegung, senkte sich der Baum zum Boden, direkt in Tendais Richtung. Sie spürte die Hitze kaum, die ihr Fell ansengte und ihre Augen tränen ließ. Sie sah nur die tanzenden Flammen und den mächtigen, rußverschmierten Stamm, der auf sie zufiel und immer schneller wurde. Der Regen rann Tendai in die Augen, sie musste blinzeln. Und dann gab auch das letzte bisschen Holz, das den Baum halbwegs aufrecht gehalten hatte, nach. Mit der Krone voraus stürzte er zu Boden.
Er war schnell, aber Tendai war schneller. Sie brauchte den Bruchteil einer Sekunde, um zu registrieren, was los war, und den zweiten Bruchteil einer Sekunde, um die dümmste Entscheidung ihres Lebens zu treffen. In der zweiten Sekunde warf sie sich zur Seite wie einer von diesen „Rugbyspielern“, wie die zweibeiner sie nannten, und zwar gerade noch rechtzeitig, bevor der brenndende Stamm auf die Stelle stürzte, an der Tendai gerade noch gestanden hatte. Nur, dass Tendai jetzt weg war. Aber sie war in die falsche Richtung gesprungen.
“Oh-oh“, murmelte Tendai, als ihr klar wurde, was für einen fatalen Fehler sie begangen hatte: Sie war in den Bau zurückgesprungen. Zurück zu der Weißen. Und jetzt lag der brennende Baum direkt vor dem Eingang und versperrte ihn. Zwar löschte der Regen langsam die Flammen, aber Tendai wusste, dass es lange dauern konnte, bis das Feuer endgültig ausging. Und Feuer verbrauchte Sauerstoff – Sauerstoff, den es in einem engen Raum wie der Bau eh nur begrenzt gab.
Sie und die Weiße mussten hier raus.

Out: Sry für eventuelle Tippfehler, meine Tastatur spinnt zurzeit irgendwie...

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Do Jan 10, 2013 1:12 am

Milan knurrte die schwarze laut an. Milan war eigentlich ganzschön schlau. Ja stell dir vor ich kann denken im gegensatz zu dir du blödes, jagdunfähiges Etwas! Langsam reichte es der weißen Wölfin. Sie machte sie bereit und fletschte
die Zähne bereit zum Kampf als plötzlich alles viel zu schnell ging.
Milan sah in den Himmel als der große Baum auf die Höhle zuknallte. Milan wich schnell nach hinten in die Höhle hinein sonst wäre sie erschlagen wurden. Milan öffnete langsam die Augen.
Alles war dunkel doch die Flammen des Baumes erleuchteten einen grßteil der Höhle. Milan schluckte.
Sie wusste das sie und die schwarze schnellst möglich hier raus mussten.
NEINNNNN! dachte sie als ihr klar wurde das sie hier mit der schwarzen Wölfin gefangen war.

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BeitragThema: Re: Bei offenem Regen   Fr Jan 11, 2013 10:14 pm

Da war sie, die Weiße. Ihr schneeweißer Pelz mit den silbrigen Sprenkeln auf dem Rücken sah wohl hübsch aus, Tendai leugnete es nicht – aber zum Tarnen eignete er sich nicht. Die Weiße leuchtete im Dunkeln des Baus, als säßen ihr Glühwürmchen im Pelz. Und sie tauchte wie ein Geist – farblich würde es ja passen – vor der schwarzen Wölfin auf, als diese, vom eigenen Schwung getrieben, weiter durch die Höhle raste. Gerade noch konnte Tendai bremsen, indem sie mitten im Lauf einen Seitwärtssprung machte, sich im Flug um die eigene Achse drehte und alle vier Pfoten fest in den Boden grub, sobald sie darauf aufkam. Sie verlor fast das Gleichgewicht, aber es ging. So weit käme es noch, dass sie vor der Weißen zu Boden fiel! Tendais Lefzen zuckten, aber sie unterdrückte ein Zähnefletschen oder eine abfällige Bemerkung über die auffällige Fellfarbe ihrer Rivalin. Es gab nun wirklich Wichtigeres zu tun.
Langsam hob Tendai den Kopf und richtete ihren Blick auf die Flammen. Sie waren kleiner geworden, der Regen hatte sie schon fast gelöscht, und dicke Rauchschwaden stiegen in den Himmel, wo sie sich verflüchtigten. Dennoch ließ sich das Feuer nicht so schnell vom Wasser besiegen. Es brannte weiterhin in der inzwischen schwarz verkohlten Baumleiche, und sein Licht ließ Schatten über die Höhlenwände tanzen. Glühende Hitze wallte Tendai entgegen, als sie vorsichtig ein paar Schritte in Richtung Höhlenausgang ging. Nein. Völlig undenkbar, dass sie sich irgendwie an den Flammen vorbeimogeln konnte. Wenn sie nicht verbrannte, würde sie vor Hitze schmelzen oder einen Kreislaufkollaps erleiden oder was auch immer. Sie atmete tief durch. Wir brauchen...nein, ich brauche eine Idee, eine Idee, nur eine Idee, wie man hier rauskommt.... Ihr Blick fiel auf die Wände des Baus. Sie waren aus Erde, nicht aus Stein. Was wäre, wenn...? Wenn zwei muskulöse Wölfinnen zusammen an derselben Stelle, so weit weg wie möglich von dem versperrten Ausgang, graben würden, um einen Tunnel nach draußen zu schaffen? Das müsste zu schaffen sein...außer, die Weiße war sich zu fein dafür, ihre schönen Krallen an der Erde zu verschmutzen. Aber als Tendai einen Blick auf ihre Kontrahentin warf, sah sie die Verzweiflung in deren Blick, und sie wusste: Die Weiße würde graben. Wenn es nur sein musste, würde sie es tun.
Gerade wollte Tendai der Weißen den Vorschlag unterbreiten, als ein lautes Knacken sie herumfahren ließ. Ein brennender Ast, der in die Höhle geragt hatte, war dabei, sich vom Rest des Baumes zu lösen. Gegen das helle Licht des Feuers wirkten seine Umrisse rabenschwarz, und als er sich löste und tiefer in die Höhle hineinrutschte, erfasste die Hitze Tendais Nase und Maul und presste sich darauf wie eine Decke. Tendai schnappte nach Luft und hatte plötzlich Schwierigkeiten, zu atmen. Sie trat ein paar lauernde Schritte zurück wie ein Wolf beim Kampf mit einem Rivalen, beäugte den Ast misstrauisch. Sobald sie einige Meter Abstand erreicht hatte, schwand die Hitze und Sauerstoff durchflutete ihre Lungen. Aber zurückweichen half nichts...raus mussten sie. Schnellstmöglich. Weg hier.
Tendai zögerte nicht mehr. Was getan werden musste, musste getan werden, so war es halt im Leben. Sie wirbelte herum, flitzte wie ein schwarzer Schatten an der Weißen vorbei und jaulte im Vorbeilaufen: “GRABEN!“ Sollte sich die Weiße doch selbst Gedanken machen, was das bedeutete, wenn sie wirklich so gut denken konnte, wie sie behauptete. Tendai jedenfalls wartete nicht auf sie. Sie suchte sich die Stelle aus, die aussah, als wäre die Wand dort am dünnsten, stürzte sich darauf und begann, sie mit Pfoten, Krallen und, ja, mit ihrer Schnauze zu bearbeiten. Feuchte, kühle Erdbrocken flogen durch die Luft. Zuerst hinterließen Tendais Ausbruchsversuche nur Kratzer und Dellen in der harten, festen Wand des Baus, aber dann spürte die Wölfin, wie irgendetwas unter ihren Pfoten nachgab, und plötzlich war die Erde weich und sie kam erheblich besser voran. Erde prasselte auf die Weiße hinab, die hinter ihr stand. Tendai machte es nicht absichtlich. Sie achtete gar nicht darauf. Nein, sie war nur darauf konzentriert, ihr Fluchtloch zu vergrößern. Los!....los!....los!...los! Ihre Pfoten arbeiteten wie von alleine, schaufelten Erde und Steine aus der Wand.
Aber obwohl sie es sich nie eingestehen würde: Ohne Hilfe würde Tendai es nicht schaffen.

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