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 Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung

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BeitragThema: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Di Nov 13, 2012 6:04 am

Kapitel 1
Aufbruch in der Dämmerung



Es war ein kühler Herbstabend. Die Grillen zirpten im Gras, und die goldenen Strahlen der Sonne, die direkt über den kargen Ebenen des Niemandslands hing und immer tiefer nach unten zu sinken schien, färbten sich bereits rötlich. Im Dorf der Menschen wurde es allmählich still, denn man bereitete sich auf einen gemütlichen Abend zu Hause vor. Nicht so im Wald: Hier begann der wahre Tag meist erst mit der langsam hereinbrechenden Dämmerung. Denn zu dieser Zeit war es noch nicht vollends dunkel und man sah, wohin man lief, aber die Menschen waren nicht mehr unterwegs. So konnten die meisten Tiere halbwegs gefahrlos leben.
Mäuse und kleine Tiere raschelten hier und da im Gebüsch. Eine jagende Eule mit ausgebreiteten Schwingen warf ihren Schatten auf den Boden. Die letzten Strahlen der Sonne beleuchteten das Erwachen der nachtaktiven Tiere und die Heimkehr der tagaktiven Tiere, begleitet vom Konzert der Grillen, das sich jedes Mal unterbrach, wenn eines der Tierchen Gefahr witterte. Die kleinen Tiere waren fast alle nachtaktiv und füllten den Wald mit Leben. Aber da war noch eine Tierart, die nachtaktiv war. Oder jedenfalls, die nachtaktiv war, seit die Menschen den Wald tagsüber unsicher machten.
Die Wölfe. Es war ihre Zeit. Jetzt fand sich jedes der drei verfeindeten Rudel am jeweiligen Rudelplatz zusammen, um das Jagdlied zu singen, und dann würden die Rudel aufbrechen zur Jagd.

Tageszeit: Abenddämmerung
Jahreszeit: Herbst (Oktober)
Wetter: Der Himmel ist leicht bewölkt, aber nicht regnerisch.
Es weht nur eine leichte Brise und es ist kühl, aber noch nicht kalt.
Allmählich verdunkelt sich der Himmel, auch wenn die Sonne noch nicht
untergegangen ist.
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Tendai
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Sa Feb 09, 2013 6:11 am

Ort: Erst Alter Steinbruch, dann Rudelplatz der Bators
Der kühle, frische Nachtwind aus Südwesten bauschte Tendais Fell auf, sodass es an ihrem Körper flatterte wie ein schwarzer Umhang. Es war Herbst und es war kalt, aber da der Wind aus Süden kam, fror Tendai nicht, als er unter ihr Fell fuhr. Nachdenklich blickte sie auf den hellroten Streifen am Horizont, dort, wo die Sonne unterging. Roter Sonnenuntergang – wenn sie sich nicht irrte, bedeutete das, dass am nächsten Tag gutes Wetter sein würde. So wie heute. Und Tendai konnte es riechen, das gute Wetter, sie konnte in der Luft spüren, dass es nicht kalt werden würde. Der raue Fels unter Tendais Pfoten war noch warm von der Sonne, die während des ganzen Tages geschienen war: Fels aus dem Steinbruch. Es fühlte sich gut an. Insgesamt war der alte Steinbruch ein schöner Ort, um sich auszuruhen. Tendai nutzte fast jede Minute, in der sie sich vom Rudel und von ihren nervigen Pflichten losmachen konnte, um hierherzukommen. Hier störte sie meistens niemand, es war weder zu kalt noch zu warm, und sie hatte einen guten Ausblick auf das Tal. Selbst den Rauch, der aus den Schornsteinen der Zweibeinerhäuser kam, und die Lichter des Dorfes Kilestone sah sie. Irgendwo auf den Feldern der Bauern bewegten sich dunkle Schemen, die im Zwielicht nicht gut zu erkennen waren. Entweder war das ein Reh, oder es war einer von diesen Idioten von Daimon, die mit den Menschen Frieden schließen wollten.

Mit den Menschen! Mit den Menschen konnte man keinen Frieden schließen! Tendai verzog verächtlich das Maul, allein beim Gedanken. Sie hatte die guten Zeiten nicht erlebt – die guten Zeiten, damals, als es im Lebenstal noch keine Menschen gab. Aber sie hatte davon gehört. Und sie wusste, dass die Menschen mehr als die Hälfte des dreißigköpfigen Rudels, das Sturmtief einst gewesen war, getötet hatte. Wie konnten Daimon und seine träge Gefolgschaft das vergessen? Wussten sie nicht mehr, wie viele Wölfe – auch Angehörige des Daimon-Rudels – ihr Leben eingebüßt hatten, wegen den Flinten der Menschen? Wollten sie sich freiwillig erschießen lassen? Anscheinend. Aber Tendai würde nie vergessen. Der letzte Blick ihres Bruders, als die Kugel ihn traf, hatte sich tief in ihre Seele eingebrannt. Sie hatte wegen der Menschen einen Großteil ihrer Familie verloren, und das Wort „Verzeihen“ war ihr fremd.

Tendai wusste, dass sie gleich losmusste. Das Rudel wartete auf sie. Ohne Leitwolf ging bei diesem Haufen Dummköpfe gar nichts. Mit einem Seufzer und einem letzten wachsamen Blick in Richtung des dunklen, stillen Waldes, um sicherzugehen, dass sich nirgends Jägertruppen der Zweibeiner aufhielten, deren Anwesenheit sich durch das Licht ihrer Fackeln verraten würde, drehte Tendai sich um und entfernte sich in leichtem Trab von der Felskante. Es war ein ruhiger Abend – keine Menschen, die die Beute aufscheuchten, und kein Regen, der die Beutetiere in ihren Verstecken hielt. Es würde eine gute Jagd werden. Am besten gehen wir zur größten Lichtung am Ufer des Mondflusses, überlegte Tendai, während sie tiefer ins Unterholz lief, darauf bedacht, nicht von dem schmalen ausgetretenen Wolfspfad abzukommen, der sie direkt zum Rudelplatz führen würde. Dort, wo sich nachts oft die Hirsch-Harems aufhalten. Oder wir durchkämmen das westliche Revier nach einem Elch.

Wie ein Schatten bewegte Tendai sich durch den Wald. Sie war ein Wolf, der die Geschwindigkeit liebte, aber genauso sehr liebte sie es, sich schleichend, lautlos fortzubewegen, als bestünde sie nur aus Rauch. Ihre Pfoten machten kein Geräusch auf dem Boden, der von einer weichen, federnden Decke Kiefernnadeln bedeckt war. Kein Zweig schnellte zurück, wenn sie ihn beiseite bog, und sie achtete darauf, mit dem Schwanz keine Gräser zu streifen. Der Weg war nicht gerade das, das man „kurz“ nennt, aber Tendai war ein Wolf, und Wölfe können an einem einzigen Tag mehrere hundert Kilometer zurücklegen. Es dauerte nicht lange, und der Boden wurde ebener, die dünne Luft verschwand und es roch nicht mehr nach Felsen und dem Schnee auf den Berggipfeln, sondern nur noch nach Harz, Moos und Blut – die Moschusdüfte des Waldes. Tendai mochte es, alleine durch den Wald zu traben. Sie mochte es, wenn nicht das träge Pfotengetrappel des Rudels hinter ihr die Stille störte – ein Rudel, für das sie die Verantwortung trug und das absolut nichts von ihrer Denkweise verstand. Es war furchtbar nervig, ständig für , denn es konnte so viel schiefgehen. Und die Anwesenheit anderer Wölfe störte Tendai nur beim Denken. Nein, sie war viel lieber allein.
Und dass das eigentlich nicht so sein sollte, weil Wölfe angeblich Rudeltiere waren, war ihr so etwas von egal.

Als sie schließlich den Mondfluss in der Nähe plätschern hörte und die zerklüfteten ockerfarbenen Felsen, die die Schlucht über dem Rudelplatz spickten, durch die Bäume zu sehen waren, war Tendais Zufriedenheit schon verschwunden. Jetzt musste sie also wieder einen auf „Große Leitwölfin“ machen. Mit einem wütenden Schwanzzucken hob Tendai den Kopf, den sie gesenkt gehalten hatte, um im Wald weniger damit aufzufallen, stellte die Rute in Alpha-Position steil auf und drehte die Ohren nach vorne. Sie konnte das leise Gemurmel und Fellrascheln des Rudels hören, das sich unten im Schutz der Felsen ausruhte, und mit einer kurzen Geruchsanalyse vergewisserte sie sich, das mit ihrem Rudel alles seine Ordnung hatte: Da waren zuerst einmal die nervösen Gerüche der beiden Jungwölfe, Nikita und Torak. Die beiden würden heute zum ersten Mal in ihrem Leben zu einer richtigen Rudeljagd aufbrechen. Und dann roch Tendai Namid, ihren Betha, sein Geruch entspannt wie immer. Damit hatte sich die Geruchsanalyse erledigt: Als Betha war es Namids Aufgabe, Tendai zu vertreten und das Rudel zu bewachen. Wenn er sich keine Sorgen machte, dann gab es auch keinen Grund zur Sorge.

Tendai hatte jetzt die ockerfarbenen Felsen erreicht, die die Schlucht über dem Rudelplatz markierten, und legte sich auf den Bauch. Halb schlitternd, halb kriechend, immer darauf bedacht, die Pfoten auf keine gefährlichen Stellen zu setzen, glitt sie den steilen, fast senkrechten Hang hinunter, wobei sie einige Grasbüschel und Kiesel mitriss. Mit ziemlich lauten Geräuschen prasselten die Steinchen in die Tiefe, und spätestens jetzt wusste jeder im Rudel: Tendai ist wieder da!
Natürlich hätte Tendai den schmalen, etwas weniger steilen Pfad nehmen können, der sich schräg an dem etwas weniger steilen Teil des Abgrunds entlangschlängelte. Das wäre sicherer, weniger mühsam und sicher leiser gewesen. Aber der „gefährliche Weg“ machte ihr einfach mehr Spaß. Und trotz ihrer Anführerwürde und ihrem Willen, sich jedem zu beweisen, war Tendai ein junger Wolf. Erwachsen, aber noch jung. Und sie liebte es, ihren Körper an seine Grenzen zu treiben. Jetzt wartete sie, bis ihre Vorderbeine, sie sie vorgestreckt hatte, den Boden berührten, sprang dann von den rauen Felsen und schüttelte sich den Steinstaub aus dem Fell.
Unten angekommen zögerte Tendai nicht lange. Das ganze Rudel war wach und wartete auf sie. Also trottete sie in die Mitte des Rudelplatzes – im Vorbeilaufen knurrte sie Namid kurz zu, er solle mitkommen – und hob den Kopf zum Himmel, der sich mehr und mehr verdunkelte und orangerot färbte. Tendai spürte so etwas wie leichte Stromstöße der Aufregung, die wellenartig durch ihren Körper liefen. Jagen, flüsterten ihre Instinkte. Wir wollen jagen! Jagen, wittern, rennen, zubeißen. Jagen! Tendai öffnete das Maul, formte es zu einem O und stieß dann ein leises, raues, kehliges Heulen aus, einen kurzen abgehackten Laut, um das Rudel wissen zu lassen, dass die Jagd begann und sich jeder Wolf um Tendai versammeln sollte, um gemeinsam das Jagdlied zu singen. Normalerweise lief eine Rudeljagd so ab: Das Rudel heulte, um die Beutetiere zu warnen. Das war nur fair. Dann zog es los, um ein größeres Tier wie einen Elch oder Hirsch zu reißen. Und wenn die Jagd erfolgreich beendet war, heulte das Rudel erneut, dankte dem Beutetier für sein Fleisch und teilte den Nachbarrudeln – in diesem Fall Daimons und Itachis Idioten – mit, dass die Jagd erfolgreich verlaufen war. So hatte das das Rudel Sturmtief einst gemacht, und so machte es jedes Rudel heute noch.

[ auf dem Plateau beim alten Steinbruch | denkt nach | kehrt zum Rudelplatz zurück | heult, um das Rudel um sich zu versammeln ]

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Déspina

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Mi Feb 13, 2013 3:00 am

New Day, old Rhythm.
»Look what we do this Day. War or Harmony? Dead or Live? «



Déspina steckte sich gerade als sie merkte, dass das Land in ein sanftes rot getaucht wurde. Sie lächelte und ein wohltuender Schauer lief durch ihr Fell, nun waren sie wieder sicher bis zum Morgenaufgang. Sie lief aus der Höhle und sah hinaus auf den noch wenig belebten Rudelplatz, langsam wurden auch die anderen wieder mutig und füllten den Rudelplatz, sie sah zurück und ihr Blick glitt über ihre Geschwister und ihren Partner. Ein Gefühl der Freunde und Harmonie floss durch sie, doch der Schmerz den ihr die Menschen zugefügt hatten machte ihr immer noch zu schaffen. Dennoch fand sie das die Menschen und ihr Rudel miteinander zusammen leben könnten, sie wusste zwar noch nicht genau wie dieser Frieden hergestellt werden sollte aber dafür würden sie auch noch eine Lösung finden.
Die Zeit würde alle Rätsel lösen, sowie sie es immer getan hatte. Déspi suchte nach den Wölfen, welche die Beta Position besetzten, doch noch konnte sie keinen der beiden entdecken. Sie seufzte der Tag hatte schon an ihr genagt gehabt, doch diesen Punkt hasste sie immer noch. Immer kamen sie zu spät, doch wie sollte sie ihnen Böse sein? Jeder hier hatte eine Art Familie, auch wenn sie nicht duldete, dass jemand neben ihr Welpen bekam, es gab immer kleine Schlupflöcher und gegen diese konnte, oder wollte, selbst sie nichts tun. Den die Familie war ihr wichtig und so fühlte sie mit jedem mit der jemanden verlor, oder wenn eine Fähe mit ihren Jungwölfen zurück kam. Sie selbst hatte immer gewartet und nun war wenigstens ihr Partner an ihrer Seite und die Welpen würden auch mit der Zeit kommen, wenn sie voraus dachte merkte sie das sie schon bald wieder in die Läufigkeit fallen würde, sie seufzte doch ein Gefühl der Freude machte sich ebenfalls in ihr breit. Schließlich fegt sie wieder alle Gedanken beiseite und ließ ein Heulen von sich erhören, es sollte nun alle dazu bringen auf den Rudelplatz zu kommen und die täglichen Aufgaben würden verteilt werden, die Jungwölfe würden in neue Felder eingeteilt werden und weiter ausgebildet werden.

Das trügerische freundliche Lächeln legte sich auf ihr Gesicht, mal sehen wer heute zu spät kommen würde und die Arbeit bekam die alle am wenigsten mochten. Manchmal jedoch kam ihr wieder der Gedanke das sie vielleicht doch das vermehren in ihrem Rudel erlauben sollte, es wäre sicher ein toller neuer Gedanke. Wenn die Welpen alle im Schutz des Rudels groß wurden, nicht dem Bauern und ihren Wölfen ausgeliefert werden. Doch dieser Gedanke wurde schnell verworfen als die ersten Wölfe sich vor ihrer Höhle versammelten. Sie sah zurück in die Höhle und hoffte, dass ihre Geschwister auch noch heraus kamen, doch auch wartete sie auf ihren Partner. Dieser leitete mit ihr das Rudel, es war ungewöhnlich aber das Rudel akzeptierte es und so sollte es doch auch sein oder nicht? Er bremste sie immer aus und das Rudel fand es gut das er sie ausbremste und sie nicht mehr ganz so hart mit ihnen umsprang.

ruft das Rudel zusammen | Rudelplatz der Daimons

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made by Anouk
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Phenex

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Mi Feb 13, 2013 6:06 pm

Dösend lag Phenex zusammen mit seiner Gefährtin und deren Geschwister in ihrer Höhle und er war sehr entspannt solange Déspina an seiner Seite lag, aber sie blieb nicht lange neben ihm liegen als sie aufstand und langsam die Höhle verließ sah er ihr nach und fragte sich war sie nun wieder vor hatte. Aber er war sich sicher das sie wusste was sie tat und so sah er ihr nach als sie die Höhle verließ und er schloss wieder die Augen und döste noch etwas vor sich her, ihm Fall das sie ihn brauchen würde wäre er ja nicht weit entfernt von ihr und könnte in wenigen Sekunden aus der Höhle gestürmt kommen und sogar den Überraschungsmoment ausnutzen einen möglichen Feind zu vertreiben. Phenex war kein freund von nutzlosen Kämpfen aber wenn es nötig war würde er all seine Kraft aufbringen um seine Gefährtin und das gesamte Rudel vor Feinden zu schützen, er wusste auf was er sich einließ als er den Posten des Alphas antrat und er wusste auch das Déspina nicht immer leicht zu händeln war aber er wusste wie er mit ihr umgehen musste um sie zu beruhigen.

Er bildete mit ihr ein sehr unterschiedliches Alpha Paar aber niemand zweifelte öffentlich daran das sie dazu nicht im Stande waren das Rudel ordentlich und gewissenhaft zu führen, nur in einer Hinsicht unter schieden sich die Meinungen der beiden Alphas. Phenex duldete keine anderen Nachkommen in seiner Umgebung, er würde nie einem Welpen etwas tun aber er würde auch nicht dabei helfen sie groß zu ziehen den er wollte nur seine Nachkommen aufziehen und deshalb versuchte er jegliche verpaarung der anderen Rudel Mitglieder zu unterbinden aber natürlich konnte er nicht überall zur gleichen zeit sein. Er schüttelte den Kopf um seine Gedanken wieder zu ordnen er machte sich viel zu viele Gedanken um Nachkommen die er nicht duldete anstatt sich zu fragen was Déspina da draußen machte, erst als er ihr Heulen hörte wusste er das sie das Rudel zusammen rief und er stand auf und streckte sich ehe er zu ihr heraus ging. Phenex schlüpfte aus der Höhle und schüttelte sich und ging zu seiner Gefährtin und leckte ihr leicht über die schnauze und sah sie sanft an, "sie sind wieder zu spät oder? sei nicht so streng mit ihnen wenn sie ankommen sie werden schon einen guten Grund gehabt haben". Sagte er in einem ruhigem Ton und sah sich nach seinen Beta Wölfen um und wartete nun darauf das sie sich hier alle einer nach dem anderen hier einfinden würden.

[ döst in der Höhle & denkt nach | geht zu Déspina und spricht mit ihr | Rudelplatz der Daimons ]
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Namid
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   So Feb 17, 2013 6:47 am

Schwer lag der große Kopf auf den Vorderpfoten des braunen Wolfes. Seine Augen waren halb geschlossen und alles in einem machte er einen sehr geruhsamen Eindruck. Fast schon, als döste er. Im gleichmäßigen Rythmus hoben und senkten sich seine Flanken und die Schnauze bebte leicht, ansonsten blieb er bewegungslos.
Das der Schein trügte, wussten die wenigstens. Die meisten Wölfe schenkten dem Beta relativ wenig Beachtung. In ihren Augen war er nur ein fauler, fetter Alter, der alleine seinen Posten verteidigen konnte und zu mehr nicht in der Lage war. Besonders bei der jüngeren Generation war dieses Bild mehr als nur beliebt. Ihre Pläne, wie sie den Beta stürzen wollten, wurde immer toller und ihr Verhalten immer dreister. Die Eltern hingegen sahen in ihn einen Fremdling und begegneten ihn größtenteils mit Abneigung und Misstrauen. Und den Älteren war er sowieso egal. Doch etwas hatte er in jeder dieser "Schichten" - Respekt. Auch wenn die jüngeren dies selten zeigten.
Namid lauschte. Angestrengt und Aufmerksam. Kein Geräusch entging ihm. Dies war der Grund, wesshalb er hier so lag, scheinbar faul auf der Haut liegend. Unter ihm gähnte Nikita. Dort diskutierten zwei Alte über Fellpflege und Morgende. Da stritt sich ein Jungwolf mit seiner Mutter. Er kannte jede ihrer Stimmen, wusste, wie ihre Schritte klangen.
Als er die leisen, federnden Schritte eines Wolfes am Rande hörte, hob er den Kopf. Tendai kam, das Alpha. Ihr Gang war unverkennbar. Er war kaum zu hören. Leise und schnell. Sie kam von den Felsen, wie es schien. Er hatte sie weggehen gehört, und nun hörte er sie wieder kehren. Nichts besonderes an sich.
Der Beta-Wolf erhob sich. Mit Leichtigkeit richtete er sich auf und wante den Kopf in die Richtung der Schritte. Einen Moment später erschien auch schon die schwarze Wölfin. Namid nickte leicht. Er respektierte die Wölfin, er bewunderte sie sogar etwas. Nie hatte er versucht, ihr ihren Posten streitig zu machen. Nicht, dass er Angst vor ihr hätte. Er sah in ihr eine gute Anführerin. Und man vertreibt nicht einfach einen guten Anführer.
Ihr Knurren war klar und deutlich. Es benötigte keine Erwiderung. Auffordernd nickte der Beta den umstehenden Wölfen zu, ehe er wortlos Tendai folgte. Seine Schritte waren schwer und fest. So ganz anders als die der Alpha-Wölfin. Noch bevor er sie erreicht hatte, erfüllte ein einsamen Heulen die Luft. Tendai hatte begonnen.
Namid hielt gegen seinen Willen kurz inne und lauschte. Ein seltsames Gefühl machte sich in seiner Magengegend breit, während er die Augen schloss. Der Rudelplatz verschwand. Stattdessen erschien ein anderer. Der Ort füllte sich mit bekannten Wölfen. Wölfen, die jetzt wahrscheinlich alle schon tot waren. Halbkreisförmig hatten sie sich versammelt. Der Wind pfiff um die Felsen. Gedankenverlohren setzte er sich neben Tendai und legte ebenfalls den Kopf in den Nacken. Im nächsten Augenblick gesellte sich zu der rauen Stimme der Wölfin eine tiefe, warme und weiche hinzu. Namid spürte das Kribbeln unter der Haut wie wohl auch jeder andere Wolf hier. Er spürte die Anspannung, die Vorfreude. Wie damals, als noch alles anders war.
Leise mischte sich Wehmut unter Namids Stimme. Bald würden die anderen Wölfe miteinstimmen. Die Jagd war bald. Der Wald würde in Aufruhe sein. Der Boden unter den vielen Hufen und Pfoten erbeben. Es waren unvergessliche Momente. Die Muskeln unter den dicken Wolfspelz, das Blitzen in den Augen, das Hecheln. Wenn viele Wölfe zu einen Ganzen zusammen schmolzen, eine Einheit bildeten. Es war wundervoll und atemberaubend. Ein leichter Windstoß strich durch sein braunes Fell. Das Wetter war perfekt. Und bald würde es los gehen...

[wacht | bei Tendai]

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This is the end. Hold your breath and count to ten. Feel the earth move and then Hear my heart burst again. For this is the end. I've drowned and dreamt this moment. Skyfall is where we start. A thousand miles and poles apart. Where worlds collide and days are dark. You may have my number You can take my name. But...
You'll never have my heart



2. Charakter: Jane
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Frêya

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Mi Feb 20, 2013 9:47 pm

Frêya gähnte und streckte sich. Einer der letzten Sonnenstrahlen viel auf ihr Fell und sie blieb noch einen Herzschlag liegen, genoss das langsame aufwärmen ihres Körpers. Die Wölfin gähnte erneut, rappelte sich dann jedoch auf und setzte sich auf dem großen Stein auf, auf dem sie geschlafen hatte. Er hatte die Wärme gespeichert doch jetzt wurde er allmählich kalt und der Wölfin wurde mal wieder bewusst wie hart er war. Sie zuckte mit dem Ohr und blickte zu dem Platz, wo ihre Rudelmitglieder schliefen. Einige machten es noch wie sie, ließen die letzten Sonnenstrahlen auf ihr Fell wirken. Aber wieder andere waren schon, oder noch, auf und saßen beinander, abseits um die anderen nicht zu stören.
Frêya lächelte bei der Rücksichtnahme. Es war schön, wie jeder auf die anderen Reagierte. Das war ein Rudel, es musste zusammenhalten und sich Mut machen. Es musste friedlich untereinander sein, damit das Rudel nicht gespalten wurde. Jedes Rudel baute auf einer Gemeinschaft auf. Freundschaft war kein muss, aber man sollte sich ausstehen können. Sonnst ging die Gemeinschaft früher oder später in die Brüche. Die Wölfin sprang von dem Großen Stein, kurz blickte einer der dösenden Wölfe auf, nickte ihr Respektvoll zu und rollte sich dann wieder zusammen. Ja, Frêya wurde Respektiert und das war auch gut so. Schließlich baut Respekt auf einer guten Freundschaft auf.

Die weiße trottete weiter, bis sie stehen blieb und ihren Kopf gen Himmel reckte. Es war Zeit für die Jagt. Für ein wildes Rennen durch die immer dunkler werdende Dämmerung. Es wurde Zeit, die Mägen zu füllen, für einen weiteren langen Tag. Es wurde Zeit, die Beutetiere zu warnen.
Ein kurzes, tiefes Heulen drang aus dem inneren ihrer Kehle. Es bahnte sich einen Weg nach draußen an die Luft. Frêya senkte den Kopf, blieb jedoch aufrecht und stolz stehen, wärend sich ihre Rudelmitglieder um sie versammelten. Zusammen wollten sie das Lied anstimmen. Einen Chor aus Wölfen, aus viele Stimmen. Tief und hoch, alt und jung. Ein Chor, so verschieden und doch gleichermaßen einzigartig.
Stolz ließ Frêya ihren Blick über ihr Rudel wandern. Es war prächtig. Mit jedem Tag wuchs und gedei es, wurde stück für stück Größer. Frêya hatte vor irgendwann, in vielleicht naher Zukunft den ganzen Platz des alten Lagers der Sturmtief wieder zu besetzten. Sie würden ein großes Rudel werden. Sie musterte die alten Höhlen, eingefallen und kaputt. Bis dahin war es noch ein langer und weiter weg, doch sie würden es schon schaffen. Schon jetzt waren sie ein ansehnliches Rudel. Es konnte nur besser werden.

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Princess
Funny how the heart can be deceiving
Ever wonder 'bout what he's doing
How it all turned to lies
Sometimes I think that it's better
To never ask why

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Bearbeitung ©️ CRANIUM

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Milan

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Do Feb 21, 2013 1:00 am

Mit einem Mal schossen die braunen Augen der weiß-grauen, dünnen Wölfin auf. Allein der warme Sonnenstrahl der ihr ins Gesicht schien weckte die halbsschlafende Wölfin. Sie lag auf einem erwärmten Felsen welcher einer dieser Felsen war von welchem Wolfs Mütter ihre Jungen fernhielt. 1 weil dort die Grenze war, danach war das sichere Lager der Itachi Wölfe vorbei und wahrscheinlich auch 2 weil dort eine der unsozialsten Itachi Wölfe überhaupt schlief. Milan! Die Fähe war gerade nach dem schlafen nicht besonders gut drauf. Als Betha Wölfin des Rudels hatte sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht das Itachi Rudel zu beschützen. Nie schlief sie tief und fest, sondern verfiel nachts in eine Art halbschlaf mit welchem sie bei jedem kleinsten, verdächtigen Geräusch die Augen öffnen konnte. Doch auch sie war verschlafen und destso verschlafener Milan war destso zickiger war sie und destso zickiger sie war destso mehr war sie Milan. Von dem kleinen, freundlichen, schüchternen Wölfchen welches sie einst war ist kaum noch etwas übrig geblieben. Zumindest denken das die meisten. Doch tief im inneren weißt auch Milan manchmal freundlichkeit auf...... aber wirklich sehr tief im Inneren.

Die weiße stand langsam und mit einem leisen, grummeligen Ton auf. Sie scannte mit ihren Schlangenaugen misstrauisch die Umgebung ums Lager ab. Gerade das kleine Itachi Rudel musste immer damit rechnen angegriffen zu nwerden. Milan weiß das. Milan weiß das, sie weiß das sich mehr böses als gutes dort draußen aufhält. Milan streckte sich kurz und gähnte. Eine Reie von messerscharfen, weißen Zähnen kam zum Vorschein. Sie sprang daraufhin vom Felsen und begab sich näher ans Lager. Ein Großteil der Wölfe war schon wach. Alles schien wie jeden Tag so ruhig.... und freundlich. Milan verstand das nicht, die weiße Fähe hatte noch nie verstanden wie ein Rudel was auf so kleinen Raum zusammen leben musste sich so gut verstehen konnte. Milan wusste nicht wie Freya das hinbekam doch eins wusste sie. Sie war genau wie Itachi, immer darauf bedacht frieden im Rudel zu erhalten. Milan fand das manchmal lächerlich, doch tief im Inneren war es genau das wofür sie Freya immer so bewunderte. Natürlich würde das die stolze Milan nie zugeben! Nein sie zeigt es noch nicht einmal, jedoch war es wohl so. Milan ging langsam auf den Alpfa Felsen zu und stellte sich zu den anderen Wölfen. Freya stand schon da und schaute stolz auf ihr Rudel hinab. Ein starker Windzug kam und durchsträubte sanft Milans Fell. Die Sonnenstrahlen strahlten nun auf das Rudel herab. Der Klang der Itachi Wölfe nahm die Lichtung ein und das sanfte Heulen des Rudels trug der Wind mit sich.

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Fáldir
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Do Feb 21, 2013 6:00 am

Sanft züngelten die Flammen der rubinroten Sonne auf das Fell der Wölfe. Jeden Tag brachte sie Wärme in die Herzen der Geschöpfe, und behütete sie vor der kalten Reue des Winters. Jeden Tag wachte sie über uns, erlöschte Dunkelheit und bringte Hoffnung. Ihre Erscheinung schien über das ganze Land und färbte es von Feuer zu Licht, wurde schwächer und erlisch. Aus der Asche der Dunkelheit erschien ein Licht, schwach schien es auf die Vertrauten herab. Doch keiner traute sich zu ihm zu sehen, verschwanden aus dem Licht des Mondes und schmiegten sich an die Seide der Vertrauten. Keiner bewunderte ihn, alle flohen nur von ihm bis die Sonne wieder schien. Doch er erhellte die Nacht, beschütze die Wölfe mit all seiner Pracht. Mit seinen Schafen wandelte er über die Lande, bis das Feuer hell brannte. Aus Dunkelheit wurde Licht. Die Wolken, über den Himmel tanzend wurden getränkt mit der Farbe der Rosen, der Tag brachte langsam herein. Sonne und Mond, ihre Ebenbilder sich einander ansehend glänzten vor Freude, in der Hoffnung eines Tages sich zu finden und auf ewig zusammen zu bleiben. Ihr Lächeln erlosch, als die Berge sich näherten, ihr Gewand verdeckt, von der Pracht der Erde. Fáldir hatte nur selten diesen Zyklus beobachten können. Hoch auf den Bergen war er, geschwächt vor seiner Suche nach der Wahrheit flogen seine Augen hoch zum Himmel, höher als die Pracht der Berge die sich über ihm erstreckte. Für ihn gäbe es ohne Natur, ohne Freude und ohne Hoffnung kein Grund mehr weiterzugehen. Ewig stand er da, Bernstein seine Seele leuchtete. Dort sah der eine Ebene, gefüllt mit Wäldern und Gras, mit Tieren und Wasser. Es brachte ihn hierhin, hin fremdes Land, ihm unbekannt. Er schloss sich dem gespaltenen Rudel an, den Wölfen die einst auf die Weisheit Itachi's vertrauten. Wie lange war er schon hier? Er lebte hier, zwischen den Gemäuern des Waldes, im Rudel eingesponnen wie das Moos im Walde, wie die Gräser des Tales. Er fand die Freude, die ihm so lange verwehrt gewesen war, verschlungen durch die Macht von seinem Vater. Er verlor alles, was er hatte. Nur seine Schwestern blieben ihm, geschont durch die Gebete von ihm. Ihre Wege trennten sich, gegen alle Himmelsrichtungen. Nie hatte er sie wieder gesehen, weder im Träume noch im Geiste. Ihm blieb nichts anderes übrig als auf das Rudel zu zählen und zu trauern, den Alphas zu dienen und Freunde zu finden. Und nun lag er da. In der Sonne dösend wartete er auf das Zeichen, auf einen Wind, der sie führen sollte. "Die Sonne der Hüter, der Monde der Wächter, sich ewig verfolgend, im leisen Gelächter. Das Feuer der Tag, sein Rubin sich erstreckte, als Mond und Sterne sich im Berge verdeckte. Nie wollt er verstehen, dass er stets alleine, niemand zu ihm blickte, sein Lichte nicht weihte." Leise murmelte Fáldir, während die Sonne sein Fell kitzelte. Sanft wand sich eine Brise durch die Bäume. Sein Fell wehte leise im Wind, wie das Gras des Tales, wenn der Wind kurz wehte. Bald würde die Sonne untergehen. Lange hatten die Wölfe auf diesen Tag gewartet. Ihr Heulen würde dem Himmel entgegenfliegen und die große Jagd verkünden, vermischt mit den Heulen und Jaulen ihrer gespaltenen Gefährten. Sie würden singen, für den Erfolg ihres Rudels, selbst für ihre Feinde, die tief in ihnen verbunden. Ihre Herzen würden auf ewig zusammenschlagen, trotz der Entfernung, trotz ohne Hoffnung, selbst im tiefsten Winter würden sie sie erreichen. Fáldir kannte die Legende der drei Helden. Sie starben eines Tags, gestorben waren sie ohne Verdacht. Nur kaum konnte wer die Tragödie überleben, viele erschütterte die Nachricht. Damals war das Rudel schon getrennt, jeder Wolf folgte dem, den sie einen Helden nannten. Als er diese Legende gehört hatte, konnte er nur noch an seine Vergangenheit denken, an ihre Schwestern und ihre Mutter, die sie verteidigten. Er hörte ein Geräusch, welches sich aus der Stille erhob. Frêya, die es sich als Lebensaufgabe vorgeschrieben hatte das zerfallene Rudel zu leiten, erhob sich auf dem kalten Gestein. Ihr Schneeweißes Fell vermittelte die Hoffnung, ihre gelb-Gold strahlenden Augen das Licht, dass über das Rudel wachte. Er respektierte die Wölfin. Ihre Ausstrahlung war hell und aufrichtig, perfekt um das Rudel zu behüten, und ihre Stimme vermittelte Fáldir Glück, welches er nie vergessen würde, solange er hier lebte. Immer würde er sich an die Stimmen erinnern, an die Rufe die kamen als er hier her kam. Ja, selbst die spöttischen Rufe würde er nie vergessen. Sein Blick blieb bei Frêya, die ihren Blick über die stille Lichtung schweifen lies. Später, als leise Vögel zwitschernden blickte sie zu ihm, vielleicht auch an ihm vorbei. All die Gedanken die um ihn schweiften, all die Erinnerungen vermischten sich zu einem respektvollen Kopfnicken, welches er zu ihr schickte. Sie konnte nicht viel tun um sie zu unterstützen, aber er würde nicht einfach hier sitzen und die Zeit verstreichen lassen. Das Rudel war klein, kleiner als das seines einmal gewesen war. Sie waren geschwächt, doch sie konnten überleben wenn sie zusammenhalten würden. Sie waren stark, gefüllt mit Selbstbewusstsein und der Verantwortung, die sie auf der Welt gehalten hat. Sein Kopf senkte sich in das Gras, während er nachdachte. Sicherlich würde sich Frêya nicht mehr lange Zeit lassen und bald das Lied anstimmen, dass sie in die Nacht führen sollte. Bald würden sie losziehen und Futter für die Jungwölfe und sich selbst holen. Die Lieder die die Vögel sangen verjagten jedoch seine Gedanken. Jedes Lied wurde anders gesungen, jede Stimme klang anders. Der Rüde hoffte dass sie nie verstummen würden, dass sie nie aus der Bildfläche verschwinden würden. In diesem Moment ertönte ein Heulen. Eine sanfte Stimme erlöschte die Stille, die über das Rudel geweiht hat. Es war die Hymne, die erste Strophe des Liedes, das sie heute spielen würden. Nun war es an der Zeit, sich um sie zu versammeln, und zusammen mit ihr die zweite Strophe anzustimmen, die durch den Wald hallen würde. Er erhob sich aus seiner Rast, sein Schatten erstreckte sich über das flache, plattgestreckte Gras. Seine Seelenspiegel glänzten wie die Sonne in ihrem rotgetauchten Himmel, gespiegelt auf dem Gewand einer Eiche. Sein Fell glänzte leicht im Sonnenlicht. Langsam schritt er zu der Wölfin, seine Pfoten erhoben und senkten sich langsam über dem Gras. Er würde alles geben, um dem Rudel gut zu dienen. Um sich versammelten sich ebenfalls die Wölfe, erst die Bethas und dann der Rest. Alle würden sich nacheinander einfinden und zusammen würden sie ihr Heulen erklingen lassen. Ein kurzer Blick über die Wölfe verriet ihm, dass alle beisammen sein müssten. Sein Blick schweifte zu Frêya auf dem Felsen. Ihr Blick wanderte noch einmal über das Rudel, bis sie ihre Schnauze in den Himmeln reckte und ihr Heulen entfesselte. Kurz darauf, erhoben auch die anderen Wölfe stolz ihre Stimme, um mit einzustimmen. Fáldir tute es ihnen gleich. Seine Augen blickten in den Himmel auf, den rubinrot gefärbten Himmel. Nie würde er diesen Himmel verachten können, nach dem alle strebten. Langsam formten sich seine Gedanken zu einem Heulen. Aus ihm entrann ein kräftiges, stolzes Heulen dass mit den anderen Mitgliedern einstimmte. Die Wölfe der Bathors und der Daimons sollten auch mit eingestimmt sein, doch er vernahm nur ein wunderschönes, endloses Lied. Alle Stimmen, von weich bis rau, von hell bis dunkel vermischten sich zusammen und weckten den Wald auf. Vögel erhebten sich aus den Bäumen und flogen über ihnen hinweg, während der Wind ihnen Beistand leistete. Er vermisste das Heulen, dass ihre Familie einst begonnen hatte, als ihre große Jagd bevorstand. Dass Bellen der Jungwölfe, das Raunen der Bethas, alles erinnerte ihn nurnoch an ihre Geschwister. Doch er schaffte es, diese Gedanken auszublenden und seine Stimme nicht in Trauer und Wut versinken zu lassen. Er schloss seine Augen, nur um den Wind zu lauschen, in der Hoffnung nie wieder einen Fehler zu begehen wie er es einst getan hatte. Für ihr zählte jetzt nur noch die große Jagd und seine Loyalität zu seinem Rudel, und die Freunde die er sich sicherlich machen würde wenn er sich anstrengen würde. Unmittelbar versank er in seinem Heulen, den er nur dem Rudel witmete, und ließ sie sich im Himmel ausbreiten.

[Itachi Rudelplatz -> Bei dem Rudel | döst | beobachtet die Umgebung | hört Frêya und nickt ihr zu | erhebt sich und schließt sich dem Rudel an | lässt ein Heulen mit dem Rudel los]

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Féyru

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Mi Feb 27, 2013 5:51 am

Féyru saß im weichen Gras und beobachtete die untergehende Sonne. Sie dachte zurück, als ihre Familie noch vereint gewesen war und sie glücklich und zufrieden mit ihren Geschwistern herumgetollt war. Was ist wohl mit Mama und Leyla passiert? Leben sie überhaupt noch? Wäre Fero jetzt noch am Leben, wenn ich nicht weggelaufen, sondern gegen den Bären gekämpft hätte? Ach, Papa. Wieso hast du mich nur verlassen? Wieso habt ihr mich alle verlassen?, die Erinnerung, an ihre Familie weckte traurige Gefühle in ihr. Und plötzlich glaubte sie in der blutrot untergehenden Sonne, das Blut ihrer Familienmitglieder zu sehen, welches in dieser kurzen Zeit vergossen wurde.
Féyru vermisste ihre Familie noch immer sehr, obwohl es schon einige Zeit her ist, dass ihr einziger, über alles geliebter Bruder von einem Bären getötet wurde. Aber dieses Gefühl der Leere in ihrem Herzen würde wohl nie vergehen. Zwar war sie schon ein fester Bestandteil des Rudels aber sie würde sich hier nie richtig wohl fühlen. Sie war sozusagen die dazu gestoßene. Die meisten hier waren Familienmitglieder im Rudel und sie war die, die-einfach-so-dazukam.

Da riss sie ein Heulen aus ihren Gedanken. Sie wusste momentan nicht recht, was sie davon halten sollte. Einerseits war sie erleichterte, weil es sie von ihren düsteren Gedanken an ihre Vergangenheit wegriss, andererseits bedeutete dies wahrscheinlich, dass sie auf die Jagd gingen oder irgendetwas anderes machten, was eigentlich auch nicht so schlecht war.
Sie erhob sich auf ihre Pfoten und lief schnell zu Déspinas Höhle. Davor ließ sie sich ins weiche Gras plumpsen und wartete bis alle eintrafen und Déspina sagte, was auch immer sie sagen will. Da kam auch noch Phenex, Déspinas Gefährte, aus der Rudelhöhle. Er flüsterte Déspina etwas ins Ohr. Féyru ließ sich unauffällig ein bisschen nach vorne gleiten und spitzte die Ohren. Phenex sagte irgendetwas von `schon wieder zu spät´. Féyru blickt sich am Rudelplatz um. Tatsächlich waren noch nicht viele da. Da würde sie sich wohl noch etwas gedulden müssen, bis sie zu hören bekam, weshalb Déspina sie zusammengerufen hatte.

[denkt nach| Rudelplatz der Daimons]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Sa März 02, 2013 12:13 am


Immer tiefer sank die Sonne, brannte noch kurz auf dem weißen Fell der Fähe und ließ es läuchten, bis sie hinter den Ästen der hohen Bäume verschwand und sich langsam Dunkelheit über sie senkte. Die Augen ihrer Gefährten um sie herum läuchteten und blitzen. Jagtfieber konnte man in aller Augen sehen und auch sie selbst spürte schon das Kribbeln in den Pfoten. Das Verlangen nach einem schnellen Lauf. Nach dem donnernden Herz in der Brust. Nach dem Geruch der Bäute, die sich im unterholz versteckt.
Frêya hob leicht mit den Vorderpfoten vom Boden ab, blickte über die Köpfe der nahestehenden um die, die sich um den Kreis um ihr drängen. Sie alle waren da. Sie alle wollten Jagen, das gleiche Verlangen spüren wie bei der letzten Jagt. Das Blut, das ihre Kehle hinabrann und der Geschmack nach Fleisch, den Geruch der Angst in der Nase. Noch ein kurzer, kräftiger Laut sammelte sich in ihrer Kehle bis er hinausdrängte und die letzte Strophe ihres Liedes anstimmte. Dann setzte sie sich in Bewegung. Ihre Muskeln unter dem Fell traten deutlich hervor, als sie in Richtung Lagerausgang schritt. Mit erhobenem Haupt und Stolz in den Augen. Stolz auf ihr Rudel, das hinter ihr Schritt. Das ihr folgte, wohin sie auch ging. Das ihre Familie war.

Ihre Pfoten schnellten über den Waldboden. Weich fühlte sich die Erde unter ihren Ballen an. Trocken, die Sonne hatte sie getrocknet, nach dem Regen am letzten Tag. Kurz blieb sie stehen, schloss die Augen und reckte ihr Haupt gen Himmel, sog tief die Gerüche der Nacht ein. Es war wieder soweit. Ihr Herz pochte schon jetzt schneller unter ihrer Haut in ihrer Brust. Kurz jauelte sie erfreut auf, bevor sie erneut losjagte. Ihrem Rudel nach, das an ihr vorbeigerannt war. Im Jagtrauscht. Schnell hohlte sie sie wieder auf knurrte und deutete vor sich. Sie roch Beute, die sich nicht in Sicherheit gebracht hatte. Ein Reh. Ihre Ohren zuckten und in Stummer eintracht entfernte sie sich vom Rudel. Sie würde es auf sie zutreiben.
Frêya drosselte ihr Tempo, schlich schließlich Abstand um das Tier herum, bis sie auf der anderen Seite war. Kurz wartete sie noch, ob das Tier sie gewittert hatte. Doch der seichte Wind kam von einer ganz anderen Seite und so stakste es unbeirrt weiter. Dann brach die weiße Wölfin aus ihrem Versteck.
Sie sah erst die Überraschung und dann die Angst in den Augen des Tieres. Starr blieb es nur einen Herzschlag stehen, bevor es floh. Weg von Frêya. Auf das restliche Rudel zu. Ganz nach Plan...
Die Wölfin blieb stehen, sah ihm nach. Dann hörte sie nur das Knurren, das Reißen. Einen Schrei. Dann war es still. Die erste Beute an diesem Abend. Ein triumphales Heulen drang aus der Kehle Frêya's.

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Namid
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   So März 17, 2013 2:58 am

Das Wolfsgeheul lies die Luft erbeben. Namid lies seinen Blick über die Wolfsleiber gleiten. Sanft umschmiegten die letzten Sonnenstrahlen ihre Körper und glitzterte in den erwartungsvollen Augen. Ein leichter Windhauch fuhr durch sein Fell und trug den wohlbekannten Geruch des Waldes mit sich. Aber auch den der anderen Wölfe. Auch ihr Lied klang durch das Tal. Irgendwo ertönte ein Triumpfgeheul. Die erste Beute schien gefasst zu sein. Namid zuckte mit den Ohren. Er hatte seinen großen Kopf gesenkt und wartete darauf, dass auch die anderen langsam verstummten. Stolz wante er seinen Blick wieder auf das Rudel. Spannung lag in der Luft. Fast jeder erwartete voller Freude die Jagd. Sogar die Ältesten, von denen der Großteil hier blieb. Die anderen kamen zwar mit, liefen aber ganz am Ende um etwaige Nachzügler einzusammeln, falls eines der Jungen schlapp machte. Aber besonders bei den Jungen sah man die Freude am deutlichsten. Ungeduldig hopste sie umher und legten in kurzen Abständen ihren Kopf in den Nacken, um ihr noch nicht ganz ausgereiften Heulen erklingen zu lassen. Es war heller als das der Großen, aber dennoch schön, und wichtig. Hinter den jüngeren saßen die Mütter, die ihnen hin und wieder tadelnde Blicke zu warfen. Manche mehr, manche weniger. Und die ein oder andere auch gar nicht. Jeder Wolf im Rudel war so einzigartig, so besonders.
Als letzendlich auch die letzten Nachzügler geendet hatten, erklang nur noch Tendais schöne Stimme. Einsam und traurig hallte sie an den Felswänden und löste einen wohligen Schauer bei den schon etwas älteren Krieger aus. Ihr Kopf fiel nach vorne, als sie endete und Namid konnte einen Blick in ihre klaren Augen erhaschen, ehe sie sich umdrehte. Lautlos erhob er sich und folgte ihr in die zunehmende Dunkelheit.
Lautlos setzte er seine Pfoten auf den mehr oder weniger weichen Grund auf. Tendai war vor ihm in der Dunkelheit verschwunden. Und auch das restliche Rudel fächerte sich leicht auf. Viele Augenpaare durchstießen die Dämmerung und tasteten aufmerksam ihre Umgebung ab. Es war ruhig. Leicht war der Atem der anderen Wölfe zu hören, hier und da knackte ein Ast. Ansonsten war es wirklich fast Totenstill. Das Jagdfieber hatte sie alle gepackt.
Namid reckte etwas seinen verspannten Nacken und spähte nach Rechts, den Hang hinauf. Was sie heute wohl alles erbeuten würden? In der Nähe rauschte der Fluss, der oben beim Rudelplatz seinen Anfang hatte und sich weiter unten zu einen gefährlichen Strom ausbreitete. Nicht selten traf man dort Bären an. Bären. Ob wohl auch heute da welche waren?
Ein Versuch war es alle Mal wert. Namid blieb für einen Moment stehen und blickte sich um. War irgendwer in seiner Nähe, der ebenfalls Lust hätte, und dazu geeignet war?

[BATORS // bei Tendai, Jagd geht los]
Tendai wurde mitgezogen (ich hoffe, das ging so)

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Déspina

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Mi März 27, 2013 2:08 am

The Rythem of my Life
»Every Day, the Same Rhytem.«



Déspina beobachtete ihr Rudel wie es sich vor ihrer Höhle versammelte, sie alle warteten auf ihre Anweisungen. Ihr Blick glitt zu ihrem Partner, sie hatten mit dem Rudel beschlossen das er an ihrer Seite leiten sollten. Sie nickte als er ihr sagte sie solle Nachsichtiger mit den Beta Wölfen sein sollte, sicher er hatte recht aber sie würde ein Gespräch mit ihnen führen müssen. Aber heute schien es als wär sie ruhiger und sanfter, vielleicht hatte sie einfach nur eine ruhige Nacht hinter sich gehabt. Zufrieden betrachtete sie die Wölfe, alle warteten auf ihre Anweisungen. Ihre Anweisungen, damals hatten sie alle auf ihren Vater gehört, ein schmerzhafter Stich zog durch ihre Brust. Doch sie verbandte ihre Gefühle wieder in ihr inneres, keiner sollte sehen wie sie Schwach wurde.

Mit stolzer Stimme erhob sie einen Gesang, den der Wind durch ihr Revier trug. Es war die Ankündigung , das sie immer noch da waren, dass sie es liebten zu Leben und das sie Stolz waren. Sie versank mit dem Wind und sah ihr Rudel an, viele waren eingestimmt und hatten die Augen geschlossen. Dann erhob sie erneut ihre Stimme und sprach zu ihnen. “Hört mich an, wir werden heute wieder jagen gehen! Ihr müsst acht geben, unser Revier ist nahe der Zweibeiner mit ihren Wölfen. Doch denkt immer dran, wir wollen mit ihnen Leben. Lasst sie in Frieden und ehrt ihre Grenzen, sonst werden wir alle sterben. Nun folgt mir und wünscht das wir eine Erfolgreiche Jagd haben!“ Mit diesen Worten sprang sie von ihrer Erhöhung und sprintete in den Wald davon, jeder wusste was seine Aufgabe war. Sie hatten alle verstanden und viele mussten es sicher Leid sein, jedes mal wenn sie auf die Jagd aufbrechen, ihre Worte zu hören. Ihre Warnungen und auch ihre Vorsätze, sie hielt an dem einzigen fest was sie von ihrem Vater noch hatte. Sein Glaube. Sie hatte ihn verinnerlicht und gelernt ihrem Rudel diese Vorsätze zu zeigen und bei zu bringen, auch wenn sie selbst manchmal nicht wusste wie sie es machen solle. Doch nun zählte nur die Jagd, es zählte das Futter welches für sie Überlebens Wichtig war. Mit erhobener Schnauze suchte sie nach einer Fährte und fand bald eine, die Fährte eines verirrten Rotwilds. Vielleicht war es aber auch ein Bock der sich ein neues Revier suchte in dem er Leben konnte. Sie breschte voran und folgte der Spur, sie war für die Hetzjagd wie gemacht, doch das erlegen musste immer jemand anderes machen.

»beobachtet ihr Rudel | gibt Anweisungen | bricht zur Jagd auf | findet eine Fährte und folgt ihr«

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Phenex

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Mo Apr 01, 2013 9:23 am

Phenex betrachtete seine Gefährtin als sie ihre Worte an des restliche Rudel wendete und er sah die anderen einen nach dem anderen an und nickte leicht und zustimmend , den seine Gefährtin hatte genau das aus gesprochen was er auch gesagt hätte nur wahrscheinlich hätte Phenex es etwas freundlicher gesagt. Aber so war sie nun mal und deswegen hatte er sie auch so gern und in sein Herz geschlossen, die beiden Wölfe hätten nicht unterschiedlicher sein können und doch waren sie für einander bestimmt und so trafen sie sich auch wenn es vielleicht nur ein Zufall war.
Doch Phenex glaubte nicht an zu fälle alles hatte einen Grund warum es geschah und auch was noch passieren würde war festgelegt das einzige was man selbst ändern konnte war der weg dort hin, entweder nahm man den einfachen oder man ging den Umweg.
Phenex entschied sich damals den Umweg zu nehmen und doch hat er sein ziel erreicht und bisher ist er sehr zufrieden mit dem was er erreicht hatte, mehr hätte er sich nicht wünschen können und nun lebte er zusammen mit seiner Gefährtin in einem kleinen Rudel und er fühlte sich bis her auch sehr wohl.
Nach dem Déspina ihre Stimme erhob und zur Jagd gerufen hatte folgte er ihr nun und seine Aufmerksamkeit erwachte zu neuem und er sah sich um und auch er bemerkte sie Fährte die sie bereits gefunden hatte und nun war es an der zeit das potenzielle Beutetier ein zu holen und zur strecke zu bringen.


»beobachtet das Rudel | hört Déspina zu | bricht zur Jagd auf | findet eine Fährte und folgt ihr«
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Tsume

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Di Apr 09, 2013 2:17 am

Die Augen waren geschlossen, reglos lag der rüde auf dem Boden. Reglos? Das war nicht ganz zutreffend, denn das Fell an einem Brustkorb hob und Senkte sich in gleichmäßigen ruhigen Abständen. Er schläft nicht fest, jedes kleinste, bedrohlichste Geräusch würde er wahrnehmen und sofort aufschrecken: So war auch der Ruf des ranghöchsten Tieres, des Alphas nicht an ich vorbei gegangen. Er blinzelte nun etwas mit den Augen und überlegte wie lange e noch liegen bleiben könnte um die anderen mühelos wieder aufzuholen. An dem Ruf jedoch erkannte er dass er bereits jetzt schon zu weit entfernt ist als das sein Leitwolf, unangemessene, Verzögerungen dulden würde. So rappelt er sich auf streckte sich genüsslich und gähnte welches zu einem laut wurde welches als jaulen beschriebe werden konnte. Einen laut der den anderen verdeutlichen würde das auch er sich gleich dem Rest des Rudels anschließen würde und sie nicht länger auf ihn warten müssen. Er schüttelte sich und ein knurren, was wohl eher ein murren war, entrann ihm. Er hasste es geweckt zu werden. Aber noch mehr haste er es wenn man ihm keine Zeit ließ sich noch ein paar Augenblicke auszuruhen um selbst den letzen Schlaf aus seinen Knochen los zu werden. Aber okay was sollte er jetzt dagegen machen? So blieb ihm nichts anderes übrig als sich in Bewegungen zu setzen. Doch er hielt inne. Blickte sich noch einmal um falls nicht doch noch eine Schlafmütze hier sein sollte, der den Ruf überhört hatte.

(schläf/ Wacht auf / schaut scih vor dem gehen noch einmal um)

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Jane

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Do Apr 11, 2013 8:29 am

Da war sie doch glatt eingeschlafen...
Verwirrt blinzelte Jane und hob ihren Kopf. Von draußen her hörte sie die Stimmen der anderen Wölfe. Das Geheul hallte in ihren Ohren. Verschlafen senkte sie wieder den Kopf und drehte sich zur Seite. Was hatte das denn nun wieder zu Bedeuten?
Warum war sie aber auch nur so müde, und eingeschlafen? Ärgerlich auf sich selber schob sie die Unterlippe leicht vor und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. Wie spät war es eigentlich?
Die Müdigkeit hing ihr noch deutlich in den Gliedern. Dabei hatte sie doch wirklich nur kurz sich ausruhen wollen, ehe die Jagd begann...
Die Jagd! Mit einem Schlag war die junge Wölfin hell wach. Die Jagd! Ihr Herz machte einen Satz, während sie sich herum rollte und hektisch versuchte, auf die Pfoten zu kommen. Die Jagd - wie hatte sie die nur vergessen können.
"Mist."
Jane warf wütend ihren Kopf herum, als sie endlich auf allen vier Pfoten stand, die nun aber unkontrolliert zur Seite ausbrachen. Taumelnd suchte sie wieder das Gleichgewicht. Die Frage, warum sie ausgerechnet heute hatte den Beginn der Jagt verschlafen müssen drehte sich wie wild in ihren Kopf. Despina würde nicht erfreut sein...
Der Gedanke an die leitende Fähe drängte Jane nur noch mehr dazu, sich zu beeilen. So gut und toll wie sie war, sie schien genau zu schauen, wer zu spät kam. "Was für ein Mist aber auch.", murmelte Jane erneut leise und trat einen Schritt nach vorne, um einen Sturz zu verhindern. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit gesellte sie sich endlich zu den anderen.
Der Duft und die Laute der Wölfe hüllte sie ein. Jane stoppte und legte leicht den Kopf zur Seite, während sie den Lauten horchte. Wer war wo? Wen konnte sie wohl fragen?
Ihr war klar, dass sie nicht zu den Wölfen gehörte, die während der Jagt gerne dabei gesehen waren. Sie spürte förmlich die verachtenden Blicke der anderen. Die Ablehnung war wie Gift. Trocken schluckte sie. Sie würde sich nicht davon den Spaß verderben lassen.
Vorsichtig und wachsam legte die junge Wölfin den Kopf in den Nacken. Ihre Schnauze kräuselte sich, während sie tief einatmete und die Düfte sortierte. Das da schräg vor ihr musste Feyru sein...
Jane zögerte. Feyru war eine der vielen Wölfe, die sie nicht wirklich kannte. Ja, gerochen und gehört hatte sie sie schon. Aber so richtig mit ihr gesprochen noch nie. Andererseits... Es war auch keiner in der Nähe, den sie genauer kannte und vertraute.
Zögernd trat sie ein paar Schritte vor. Feyru musste nun nur noch wenige Wolflängen von ihr entfernt sein, wenn ihr Gehör und Geruchsinn sie nicht täuschte...
"Feyru?", Jane setzte sich hin und rief leise den Namen der anderen Wölfin, "Ähm, ja, dürfte ich mich vielleicht während der Jagt an dich hängen?"
Jane legte den Kopf leicht schief und schloss die Augen zu einem kleinen Schlitz, sodass sie nicht mehr zu sehen waren. WUsste Feyru überhaupt, dass sie blind war?

[Jane, alleine, wacht auf, geht zu Feyru]

ich hoffe, das geht so...

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Féyru

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Sa Apr 13, 2013 10:20 pm

Während Féyru gespannt Déspinas Worten lauschte und es kaum mehr erwarten konnte loszuziehen zur Jagd bemerkte sie eine Fähe, die sich ihr näherte. Es war Jane. Féyru kannte sie zwar noch nicht sehr gut aber sie hatte schon öfter mal von ihr gehört. Stimmte es, dass sie blind war?
Aber darüber versuchte sie jetzt nicht nachzudenken. Stattdessen beobachtete sie die ganzen Wölfe, die um sie herum verteilt saßen. Déspina wollte sie nicht zuhören. Es war sowieso immer dasselbe, was sie sagte. Wieso dann noch unnötig kostbare Konzentration und Energie dafür verschwenden, Déspina zuzuhören, die sowieso immer das Gleiche sagte, wenn sie diese ganze Konzentration und Energie für das Jagen brauchte?
Plötzlich wurde sie von einer Stimme aus ihren Gedanken und Beobachtungen gerissen. Jane war bereits neben ihr und hatte sie gefragt, ob sie sich bei der Jagd an sie anhängen könnte. Wieder fragte sich Féyru ob es stimmte, dass sie blind war oder ob es wieder nur so ein Gerücht war. Sie hatte eigentlich keine Ahnung von diesem Rudel. Ob hier nun Gerüchte erzählt wurden oder nicht.
Aber das war ihr jetzt egal. Es gab keinen Grund wieso sie Jane nicht helfen sollte.
„Natürlich kannst du dich an mich hängen. Dann machen wir gute Beute.“, Féyru lächelte und fragte sich zugleich ob Jane das sehen konnte. Die Fähe hatte ihre Augen zugekniffen, sodass Féyru auch aus denen nichts lesen konnte. Aber es war ihr egal. Sie selbst wäre auch froh über Hilfe und das Jagen machte auch zu zweit viel mehr Spaß als alleine.
„Na, dann los. Komm!“, fügte sie noch hinzu, als sie sah, dass Déspina bereits voranlief, blieb aber noch einen Moment stehen, um sie zu vergewissern, dass Jane es gehört hatte und ihr auch folgen konnte.

[hört Déspina zu| bemerkt Jane| antwortet ihr]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   So Apr 14, 2013 4:32 am

Feyru antwortete nicht sofort. Trotzdem wusste Jane, dass der Blick der Wölfin auf ihr lag. Ihr Atem streifte sie kaum merklich. Das Fell raschelte leicht, wenn man es denn rascheln nennen konnte. Noch etwas, was darauf hin wies, das sie sich wenigstens bewegt hatte.
Als Feyru die Stimme erhob und antwortete, richtete Jane vollends ihre ganze Konzentration auf sie. Ihre Ohren neigten sich nach vorne und ihr Kopf senkte sich unmerklich. Feyru hatte eine schöne, angenehme Stimme. Sie war hell, klar und deutlich. Und freundlich. Kein Argwohn schwang in ihr mit, kein Misstrauen. Nur ein leicht fragender Unterton, wie er gewöhnlich zu hören war, wenn ihr jemand gegenüber stand, der sie nicht wirklich kannte. Als die Worte gegen Ende hing etwas nach oben schwankten, konnte Feyru sich das Lächeln auf den Lippen der anderen bildlich vorstellen. Sanft nickte Jane und erwiderte freundlich das Lächeln.
Despina hatte aufgehört zu sprechen. Es raschelte, die Wölfe erhoben sich. Feyru Stimme klang zu ihr hinüber und forderte sie auf, zu kommen. Jane folgte nicht sofort. Einen Augenblick lang verharrte sie noch und lauschte den Schritten der anderen Wölfe, ehe sie sich erhob. Mit federnden, leichten Schritten trat sie an Feyru heran. "Ich bin bereit."

out: entschuldigt bitte, dass es so kurz ist. Ich werde ihn noch verfeinern, wollte ihn nur schon jetyt abschicken, weil das naechste Mal, wo ich schreiben kann, wahrscheinlich erst Dienstag oder Mittwoch sein wird...

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Di Mai 14, 2013 3:31 am

Keine zirpenden Grillen, keine singenden Vögel, nichts unterbrach die Melodie, die in jedem Herz eines Wolfes schlummerte. Immer mehr Stimmen fügten sich ihr hinzu, wie ein Vogelchor der sich von der Stille des endlosen Himmels hervorhob. Man spürte das Fell seiner Kameraden, den Atem, der dem Himmel entgegenstieg. Hörte die Einzelnen Klänge der Stimmen, die sich fügten und sich vereinten, um der Sonne eine ehrwürdige Nacht zu Wünschen und den Geschöpfen des Waldes die Stimme wissen zu lassen, die sie erhören würden, bevor sich ihre Seelen in die Luft verwandeln die wir Atmen, ihre Knochen, die ihre Jäger gesäubert haben, sich in Gras verwandeln, um denen, die den Wald beschützen Leben zu schenkten. Alles war ein ewiger Kreislauf, der sich über hunderte Epochen erstreckte, bis die Menschen auftauchten und ihn durcheinanderbrachten. Doch die große Jagd war ein Moment der Freude, einer, der dazu da war, um ihre Ahnen zu ehren und für einen Moment das Grauen zu vergessen, dass über sie kam. Ein Tag, an dem sich eine große Familie zusammenschloss und zusammen das jagten, um sich zu beweisen, und am Ende der Jagd wiederholt ein Heulen losließen, um ihren Erfolg zu verkünden. Langsam senkte sich der Gesang. Nacheinander verstummten die Wölfe, einige lauschten stumm, die anderen heulten weiter. Langsam verstummte auch Fáldir, und blickte zu der sich neigenden Sonne. Es war ein Geschenk, jeden Tag den Himmel sich vergolden zu sehen, und die Sterne, die sich hinzufügten, aufblitzen zu sehen. Selbst der Mond leuchtete eine heilige Präsenz aus, von der man nur träumen könnte. Das Getuschel über die Jagd brachte Fáldir ein Grinsen ins Gesicht. Es schien, als wären alle ziemlich aufgeregt, sicherlich sind auf ein paar Jungwölfe dabei, dessen Jagd diese wäre, die als Erstes auf sie zukommen würde. Doch selbst die älteren Wölfe schienen hellauf zu sein. Die Meisten haben die Ruhe, die heute über das Lager lag, sicherlich dazu genutzt um Kraft für die Jagd zu sammeln und sich mental darauf vorzubereiten. Viele lagen in Zweierpaaren zusammen, um ihr Ziel erreichen zu können, oder einfach nur Neuigkeiten austauschen zu können. Fáldir selbst wartete aber lieber, bis jemand zu ihm kommen würde. Er würde später die Gelegenheit nutzen, um sich mit jemanden zu unterhalten. Stattdessen folgte er der die sich von der Gruppe wegbewegende Alpha, die sich langsam von der Lichtung wegbewegte. Ihr Kopf und ihre Rute hoch erhoben, ihre Brust rausgestreckt. Langsam folgten auch die restlichen Mitglieder, und begannen, sich in einem schnellen,rhythmischen Takt über den Waldboden zu bewegen. Immer schneller glitten ihre Pfoten über dem mit Moos bedeckten Waldboden, vorbei an den mit Blättern bestückten Bäumen, die sich langsam von ihren Herren trennten und mit dem Wind zu Boden sankten. Der Herbst, das weiche Gefühl des Moosbettes, die einzelnen Gerüche die sich mit dem Wald vermischten, der Gesang der Vögel, die wieder anfingen zu singen, das Zirpen der Grillen. Der Rüde hatte es lieben gelernt, ebenso wie seine neue Familie, das Rudel, das Itachi einst folgte. Am liebsten würde er einfach nur die Zeit anhalten und dem Moment für immer und ewig genießen, es in seinem Herz verschließen und immer wieder rufen, wenn er es wieder vor seinen Augen sehen möchte. Sein Fell wehte sanft im Wind, während er weiterhin seinem Rudel folgte. Alle Augen waren auf Fréya gerichtet, die die Jagd führte. Kurz sog Fáldir die Luft ein und schloss seine Augen, um wieder neue Gedanken fassen zu können.  Langsam wurden die Schritte um ihn langsamer, schleichender, bis sie langsam verstummten. Es schien als würde der ganze Wald verstummen, nur noch der Gesang der Vögel und das Herzklopfen der Wölfe hielt es im Atem. Ob die Jagd wohl erfolgreich verlaufen würde?

[{Fáldir - Alleine} beendet das Jagdheulen | folgt Fréya | versinkt in seinen Gedanken]

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Milan

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Charakter der Figur
Titel: New Time beginns
Rudel: Itachi
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Aufbruch in der Dämmerung   Di Mai 28, 2013 6:19 am

Milan sass alleine und still auf einem der Bewacher Felsen. Sie war eine der wenigen die sich heute nicht der Jagd anschlossen. Das war auch nicht ihre Aufgabe. Ihre Aufgabe war es das Rudel zu bewachen. Der Wind wehte um Milans Fell und sie genoss die Ruhe. Manchmal fragte sie sich wieso sie wohl geboren wurde. Die Wölfin wusste manchmal einfach nicht was sie eigentlich noch im Rudel wollte. Was hielt sie hier? War es Instinkt? War es der Drang den sie in ihrem Kopf spürte oder war es einfach weil sie es als ihre Pflicht ansah das Rudel zu bewachen.
Die dünne Wölfin sass weiterhin auf dem grauen Felsen und dachte nach, über ihre Vergangenheit, ihre Zukunft.... und das Jetzt. Warum fühlte sie sich in letzter Zeit so leer. Ein Rascheln liess sie aus ihrem Gedankenwirrwar aufschrecken. Milan streckte ihren Kopf aufmerksam in die Höhe doch merkte daraufhin das es nur ein grosser schwarzer Rabe war welcher in den Himmel flog. Ein Heulen liess sie daraufhin noch einmal aufhören. Ahh sie haben also Beute gemacht dachte sie sich und senkte den Kopf wieder. Manchmal wunderte es sie wirklich das hier alle Wölfe noch nicht volkommen dürre waren. Zwar hatten sie viele gute Jäger im Rudel doch viel weniger Terretorium als die anderen Rudel und somit noch weniger Beute. Bei diesem Gedanken sträubte sich Milans Fell.
Sie hatte schon öfters gemeint das sie die anderen Rudel angreifen sollten, ihnen das Terretorium klauen sollten doch die Itachi Wölfe waren immer dagegen gewesen. Die weise Wölfin konnte dies bis heute nicht nachvollziehen. Jedoch war es wahrscheinlich gerade das um was sie ihre Alpfa Wölfin so beneidete. Ihre Freundlichkeit, die Ruhe und die Entschlossenheit das Rudel durchzubringen ohne zu kämpfen. Milan wusste das sie niemals so denken könnte, selbst wenn sie es wollte.

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